Der Bereich vom Ketschentor bis zur Kreuzung Schützenstraße bildet den Abschnitt 3a des Sanierungsgebiets Ketschenvorstadt. Nachdem die Straßen und Plätze innerhalb des alten Mauerrings erneuert sind, kommt nun der Bereich außerhalb der Mauer dran.
Etwas über eine Million soll die Aufwertung des Straßenraums kosten. Der Stadtrat musste in seiner Sitzung die überarbeiteten Pläne genehmigen. Zum einen hatten das Planujngsbüro RSP Freiraum Dresden und die Wohnbau Stadt Coburg als Sanierungsträger nach Einsparmöglichkeiten gesucht. Die wurden unter anderem darin gefunden, dass Beton statt Naturstein für die gepflasterten Gehwege verwendet wird.
Lange Zeit war vorgesehen, hier am sogenannten südlichen Stadteingang eine Haltestelle für Touristenbusse einzurichten. Davon sind die Planer aber wieder abgekommen, unter anderem, nachdem die Justizbehörden und das Staatliche Bauamt Sicherheitsbedenken geäußert hatten.
Bleiben werden aber die relativ großzügigen Fußgängerbereiche an der westlichen Straßenseite, die schon seit einigenMonaten provisorisch ausgemarkt worden sind. Das geschah deshalb, weil der Freistaat eine Förderung von 60 Prozent der zuschussfähigen Kosten zugesagt hat. Voraussetzung dafür war ein Baubeginn 2016. Deshalb wurde 2016 auch die Beleuchtung fürs Ketschentor schon installiert.
Andererseits wollte die Stadt im Jahr 2017 an dieser Stelle keine Großbaustelle einrichten, wegen der noch laufenden Landesausstellung. Inzwischen ist aber sichergestellt, dass die Zuschusszusage verlängert wurde. Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2018 beginnen. sb