Ahorn
Kandidatur

Martin Finzel will Ahorner Bürgermeister bleiben

Der amtierende Bürgermeister hat einfach zu viel vor, als dass er mit seiner Arbeit aufhören könnte.
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Der 41-jährige parteilose Ahorner Bürgermeister Martin Finzel will noch viel für seine Gemeinde bewegen und kandidiert wieder für das Amt, das er innehat. Unterstützt wird er von einem Bündnis aus SPD, Freien Wählern und Grünen.  Foto: Wir für Ahorn
Der 41-jährige parteilose Ahorner Bürgermeister Martin Finzel will noch viel für seine Gemeinde bewegen und kandidiert wieder für das Amt, das er innehat. Unterstützt wird er von einem Bündnis aus SPD, Freien Wählern und Grünen. Foto: Wir für Ahorn

Die Spitzen der Ahorner SPD, Freien Wähler und Grünen schlagen Bürgermeister Martin Finzel für eine weitere Amtsperiode als Bürgermeister der Gemeinde Ahorn vor. Das teilt das Bündnis "Wir für Ahorn" mit. Finzel ist 41 Jahre alt und seit zwölf Jahren parteiloser Bürgermeister seiner Heimatgemeinde und fast 20 Jahre an zentraler Stelle des Rathauses tätig.

Trotz seines jungen Alters könne der überparteiliche Bürgermeister Martin Finzel auf eine ganze Reihe an umgesetzten Projekten und Erfolgen verweisen, sagt Hubert Becker, Fraktionsführer der Freien Wähler. Das Richtfest des Lehrschwimmbeckens in Ahorn, die Eröffnung der Kulturhalle mit Restaurant in Witzmannsberg und die Unterführung zur Alten Schäferei seien jüngste Beispiele einer großen Anzahl an nachweisbaren Erfolgen, mit denen Finzel seine Heimat gestaltet hat.

Ein Teamplayer

Dabei verstehe sich Finzel in seiner Politik als Teamspieler. Dieser offene Ansatz stehe, so der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Matthias Aust, auch für die seit Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit von SPD, Freien Wählern und Grünen in Ahorn. Die Herausforderungen einer Gemeinde seien nur durch das gemeinsame Gespräch mit den Bürgern vor Ort zu entwickeln. Darüber hinaus sei es gelungen, hervorragende Personen aus allen Bereichen des gemeindlichen Lebens für die ebenfalls stattfindende Gemeinderatswahl zu gewinnen.

Bürgermeister Finzel kann auf eine fundierte Ausbildung sowie Studienabschlüsse in Verwaltungs- und Wirtschaftswissenschaften verweisen und gilt als Experte in Fragen von Förderung und strategischen Ansätzen der Gemeindeentwicklung.

Weiterhin ist er Vorsitzender der Initiative Rodachtal, Mitglied des Kreistages und der evangelisch-lutherischen Landessynode in Bayern. Als Vorsitzender trägt er Verantwortung für viele Vereine und Gremien in der Gemeinde Ahorn und der Region.

Die dadurch vorhandenen Kenntnisse und starken Netzwerke kämen der Gemeinde Ahorn finanziell in großem Ausmaß zugute, heißt es in der Mitteilung weiter. "Ein Geschenk für eine finanzschwache Kommune", so die Kreisvorsitzende der Grünen, Gabriele Jahn, "mit dessen Hilfe in der Amtszeit von Finzel auch komplexe Projekte angegangen und erfolgreich abgeschlossen werden konnten."

Und Bürgermeister Martin Finzel selbst? Er sagt, er sehe seine Arbeit für Ahorn noch lange nicht als beendet an. So stehe die Gemeinde Ahorn vor der Herausforderung, die Infrastruktur, wie zum Beispiel die Nahversorgung im direkten Umfeld der Stadt Coburg, zu erhalten. Die Fortsetzung der bereits begonnenen Sanierung der Grundschule, der Schulkindergarten und die Fertigstellung des Lehrschwimmbeckens stünden ebenso im Zentrum seiner Politik wie Investitionen in die Feuerwehren oder eine Fortsetzung der bereits seit zwölf Jahren kontinuierlich erfolgten Straßensanierungen. Gleichzeitig sei es für ihn wichtig, nach den großen Projekten der vergangenen Jahre die Gemeindefinanzen im Blick zu behalten und eine ausgewogene, innovative Politik mit Augenmaß zu verfolgen, äußert sich Bürgermeister Finzel .

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