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Untersiemau
Bauausschuss

Markante Scheune in Scherneck soll erhalten bleiben

Mitglieder des Ausschusses für Infrastruktur, Bauen und Umwelt sind für eine Sanierung des prägenden Gebäudes neben der dortigen Feuerwehrhalle.
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Die Räte sind sich einig: Die Scheune als markantes Gebäude in der Dorfmitte Schernecks soll erhalten bleiben. Manfred Seiler erläutert dem IBU-Gremium Mängel, aber auch Möglichkeiten zur Wiederherstellung.    Foto: Norbert Karbach
Die Räte sind sich einig: Die Scheune als markantes Gebäude in der Dorfmitte Schernecks soll erhalten bleiben. Manfred Seiler erläutert dem IBU-Gremium Mängel, aber auch Möglichkeiten zur Wiederherstellung. Foto: Norbert Karbach
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Zimmerermeister Manfred Seiler sagte: "Es ist schon so viel Schönes in Scherneck abgerissen worden. Diesen Blickfang sollte man versuchen zu erhalten. Aus städtebaulichen Gründen gehört die Scheune einfach an diesen Platz." Bei einer Ortsbesichtigung während der Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur, Bauen und Umwelt (IBU) am Dienstag erläuterte der Chef der Firma Ernst Seiler diverse Möglichkeiten zur Wiederherstellung des Gebäudes.

Der Ausschuss entschied sich nach Abwägen der unterschiedlichen Kosten, dem Gemeinderat zu empfehlen, die Scheune zu einem Preis von rund 31.000 Euro sanieren zu lassen. Den Zuschlag soll der wirtschaftlichste Bieter erhalten. "Und", so ergänzte Bürgermeister Rolf Rosenbauer (CSU), "Innensanierung sowie Dacherneuerung sollen in ein paar Jahren nachgezogen und in Angriff genommen werden." Ein kompletter Abriss (10.000 Euro) mit Neubau in gleicher Größe (120.000 Euro) oder ein Drittel kleiner (90.000 Euro) wäre zu teuer gekommen. Deshalb habe man sich für die günstigere Sanierung entschieden.

Die Scheune und das dazugehörende Grundstück hatte die Gemeinde 2015 erworben. Nach Abriss des östlichen Anbaus konnte der Übungsplatz der angrenzenden Feuerwehr vergrößert werden. Nach einer Sanierung soll die Scheune zukünftig als Lagerhalle an die Wehrleute vermietet werden. Nach statischen Untersuchungen konnte jetzt die Kostenschätzung durchgeführt werden. Zu den voraussichtlichen Kosten in Höhe von etwa 31.000 Euro komme noch die Außenverkleidung der Wände mit Holz dazu. Diese soll jedoch in Eigenleistung von der Feuerwehr durchgeführt werden.


Jetzt fehlt nur noch der Schmuck

Das neue Freizeitgelände stehe kurz vor der Fertigstellung, gab Rosenbauer bekannt. Spielgeräte seien aufgebaut, Rasen frisch angesät. Es fehle nur noch etwas fürs Auge. Das wolle man mit einer entsprechenden Illumination von der Schlossstraße, am Spielplatz vorbei, Richtung Baumkulisse erreichen. Mit fünf Leuchten sollen gewisse Farbeffekte erreicht werden. "Die Bäume werden von innen heraus strahlen!", meinte Ingenieur Jürgen Kittner. Das Gelände solle eine auf einem zehn Meter hohen Mast installierte Beleuchtungsanlage erhalten, die auch die Wege durch das Areal erhellen wird.

Vor dem etwas dunkleren Wäldchen-Hintergrund werde auch der Teich mit einer beleuchteten Fontäne aufgehübscht. Dazu muss ein Schacht für eine Pumpe gegraben werden. Versehen mit einem LED-Kranz schickt diese eine bunte Wassersäule in den Himmel. Das Gelände würde durch diese zusätzlichen Illuminations-Vorhaben aufgewertet, meinte der Bürgermeister. Doch seien diese Ausgaben nicht zuschussfähig. Trotzdem einigte sich der Ausschuss darauf, entsprechende Angebote einzuholen. Voraussichtliche Kosten: 17.000 Euro. Im Frühling soll's losgehen.

Im Jahr 1984 wurden am Rathaus drei Fertiggaragen errichtet. Mittlerweile haben sich etliche Mängel eingestellt, die den Einbau neuer Tore notwendig machen. Deshalb wurde der Auftrag an die Firma Zapf (Bayreuth) mit einer Gesamtsumme von etwas über 5000 Euro gegen eine Stimme vergeben.

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