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Coburg
Tennis

Lehrstunde für "KraMies " in Dubai

Die French-Open-Sieger von 2019 scheitern im Viertelfinale an zwei Routiniers.
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Vorzeitiges Aus in Dubai: Andreas Mies (links) und der Witzmannsberger Kevin Krawietz.CT-Archiv
Vorzeitiges Aus in Dubai: Andreas Mies (links) und der Witzmannsberger Kevin Krawietz.CT-Archiv

Kevin Krawietz (Witzmannsberg) und Andreas Mies (Köln) sind in Dubai vorzeitig ausgeschieden. Die French-Open-Sieger von 2019 haben am Donnerstag das Viertelfinale der Dubai Tennis Championships gegen die Routiniers Jürgen Melzer (38) und Edouard Roger-Vasselin (36) überraschend in zwei Sätzen verloren.

Der Österreicher und der Franzose spielten während des 76 Minuten dauernden Matches ihre ganze Erfahrung gegen die beiden Deutschen aus, die sich weit weg von ihrer Bestform präsentierten. Vor allem das Ende war bitter, denn nach verlorenem ersten Durchgang (4:6) ging es im zweiten Satz in den Tiebreak. Der wurde aus deutscher Sicht zum Debakel, denn lediglich einen Ballwechsel gewannen dabei "KraMies".

Der 1. Satz

Nach 37 Minuten und 66 Ballwechseln (32/34) jubelten die Gegner. Denn beim Stand von 4:5 verlor das deutsche Doppel zum zweiten Mal seinen Aufschlag. Das war keine große Überraschung, denn Krawietz/Mies fehlte von Beginn an die nötige Souveränität beim Service. Schon in ihrem Auftaktspiel wehrten sie Breakbälle ab. Als ihnen dann jedoch selbst ein Break zur zwischenzeitlichen 3:2-Führung gelang, schien die anfängliche Nervosität verflogen. Dem war jedoch nicht so, denn Melzer/Roger-Vasselin gelang nicht nur das sofortige Re-Break zum 3:3, sondern auch das entscheidende zum Satzgewinn.

Der 2. Satz

Der zweite Durchgang begann verheißungsvoll für "KraMies", denn trotz 0:40 breakten sie ihre Gegner. Die Freude darüber wehrte aber erneut nicht besonders lang, denn nach dem 2:0 glich die Kombination aus Österreich und Frankreich wieder aus. Vor allem die Volleys der beide Deutschen wirkten in dieser Phase nicht entschlossen genug und die Returns gingen meistens auch schief.

Dennoch folgten bis zum 5:6 aus Sicht der French-Open-Sieger beiderseits souveräne Aufschlagspiele. Dann begann das große Zittern, denn bei 15:40 sah sich Krawietz bei eigenem Aufschlag zwei Matchbällen gegenüber. Doch der Witzmannsberger hielt diesem Druck noch stand und rettete sich und seinen Partner mit vier erfolgreichen Ballwechseln in Serie in den Tiebreak.

Doch in der Satzverlängerung war Endstation für die beiden an Nummer 3 gesetzten Favoriten. Denn nach dem 1:1 gelang ihnen gar nichts mehr: Mit 1:7 gingen Krawietz/Mies sang- und klanglos unter und mussten vorzeitig die Segel in Dubai streichen.

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