Fechheim
Gründungsfest

Landjugend Fechheim ließ "die Sau raus"

Die Landjugend Fechheim feierte ihr 70-jähriges Bestehen. Die vier Festtage waren ein fröhliches Spektakel mit Trachtenumzug und Musikprogramm.
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Fechheim geht beim Fahnenumzug voran.Edwin Meißinger
Fechheim geht beim Fahnenumzug voran.Edwin Meißinger
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Die vier Festtage der Landjugend Fechheim ("Wir lassen die Sau raus!!! 70 Jahre LJ Fechheim") im 2000-Mann-Festzelt in Großgarnstadt gingen am Sonntagnachmittag zu Ende. Die Gastgeber hatten zahlreiche Landjugendgruppen und Vereine zur Feier und zum Trachtenumzug eingeladen.

Der Trachtenumzug startete im Wiesengrund, marschierte teils unter kräftiger Blasmusik und fröhlichen Hurra-Rufen durch die Straßen von Großgarnstadt und an der Alten Schule vorbei, um letztlich wieder im Festzelt einzuziehen. Über 30 Landjugendgruppen, Feuerwehren und Sportvereine nahmen an dem fröhlichen und lauten Spektakel teil.

Große und kleine Festgäste

Die Umzugsstraßen in Großgarnstadt waren von großen und kleinen Festgästen gesäumt, die den Gruppierungen fröhlich zuwinkten und ihnen aufmunternde oder scherzhafte Bemerkungen zuriefen. Während auf der einen Seite des Festzeltes die jüngeren Kinder die Rutsche und den Sandkasten bei strahlendem Sonnenschein genossen, standen auf der gegenüberliegenden Seite auf dem Feld noch die großen Traktoren und Feldmaschinen vom Traktor-Pulling (Samstag). Alle Gruppierungen zogen mit ihren Fahnen ins Festzelt ein und stellten diese in den großen Fahnenständer neben der Bühne.

Hier spielten die "Stadelhofener Musikanten" kräftig auf. Vorwiegend junge Festgäste standen auf den Bierbänken, wippten mit und applaudierten kräftig. Gwendolin Renner und Victor Rauch führten die Gäste moderierend durch das Festprogramm. Gerne ließen sich die Feiernden die kulinarischen Köstlichkeiten im Festzelt munden.

Positive Bilanz gezogen

Max Backert, Zweiter Vorsitzender der Landjugend Fechheim, und Celine Öhrl, Pressesprecherin der LJ Fechheim, zogen eine positive Bilanz der vier Festtage. Auf die Frage, wie die Festtage waren, antworteten sie: "Sehr schön! Wir sind zu einer Gruppe zusammengewachsen und haben gemerkt, was man gemeinsam alles auf die Beine stellen kann." Jederzeit würden sie es wieder machen, "weil man sieht, welche Freude man verbreitet". Ändern würden sie dann nichts: "Das Fest war für uns. An sich ist es gut gelaufen." Und bei der Frage nach der Mitarbeit der Landjugend betonten Öhrl und Backert: "Die war spitze! Am ersten Tag waren 50 Leute zum Aufbau da. Am zweiten Tag waren es etwas weniger, aber es hat gereicht. Die Stammtische und Feuerwehren unterstützten uns und haben angeboten, uns weiterhin zu helfen."

Was denn die Landjugend Fechheim so besonders mache, wollte der Reporter des Coburger Tageblatts wissen. Die Antwort lautete: "Es gibt sehr viele kleine Dinge. Wir sind im Coburger Kreisverband, und die anderen kommen alle sehr gerne zu uns. Die Gemeinschaft ist gut!", unterstrich Backert. "Was die Landjugend so besonders macht, kann man nicht beschreiben - das muss man erleben!", betonte Celine Öhrl.

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