Coburg
Projekt

Landestheater: Mit Kindern große Kunst erleben

Was Grundschulkinder und die Profis vom Philharmonischen Orchester des Landestheaters erreichen können, zeigte das 7. COmpose-Projekt.
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Die Sopranistin (Dimitra Kotidou) das Orchester des Landestheaters und die Kinder der Grundschule Ketschendorf. Carolin Herrmann
Die Sopranistin (Dimitra Kotidou) das Orchester des Landestheaters und die Kinder der Grundschule Ketschendorf. Carolin Herrmann

Das müsste man noch einmal erleben dürfen: 40 Coburger Grundschulkinder, die sich mit einer hochdramatischen Sopranistin zu einem - modernen - Gesang vereinen. Und dass sie dabei im Theaterraum einen Moment der Entrückung erreichen, der den Zuhörern Schauer der Ergriffenheit bereitet.

Das war nicht einfach eine engagierte pädagogische Maßnahme des Philharmonischen Orchester des Landestheaters unter Leitung von Generaldirektor Roland Kluttig. Das Ergebnis dieses 7. COmpose-Projektes zeitigte ein Kunsterlebnis auf der Bühne im Großen Haus, das seines Gleichen nicht so schnell wiederfinden dürfte: Weil es aus der Kraft hoher Professionalität (des Orchesters) und einer unverbrämten Lebenskraft, wie sie (nur) in jungen Menschen steckt, etwas hervorbrachte, das die Grenzen herkömmlichen Kunstgenusses hinter sich ließ. Roland Kluttig kennt offensichtlich die nicht so häufig gepflegte und gar erreichte Kunst, wie so etwas zu erreichen ist.

Ganz nebenbei bescherte er Coburg dabei auch noch die deutsche Erstaufführung eines neuen Werkes des weltweit mit Staunen beachteten britischen Komponisten Richard Ayres, Der, selbst anwesend, dankte den Akteuren bei der Aufführung am Freitag vom ersten Rang aus ganz offensichtlich ergriffen. Kluttig arbeitet bereits seit 2000 mit Ayres zusammen, wie er in seiner Einleitung zum Konzert berichtete.

Den vollständigen Bericht lesen Sie hier

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