Coburg
Volkslauf

Krenz gewinnt vor Fleischhauer

"Nur" 95 Teilnehmer bei der 49. Auflage des Volkslaufes "Rund um die Ködeltalsperre". Die Organisatoren arbeiten bereits an der Jubiläumsveranstaltung 2019.
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Andreas Krenz vom SV Bergdorf/Höhn: Der Schnellste unter den 33 Langstreckenläufern.  Fotos: Hans Franz
Andreas Krenz vom SV Bergdorf/Höhn: Der Schnellste unter den 33 Langstreckenläufern. Fotos: Hans Franz
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Beim 49. Internationalen Volkslauf "Rund um die Ködeltalsperre" des Sportvereins Steinwiesen erreichten Teilnehmer aus dem Kreis Coburg vier Podestplätze, davon dreimal "Gold". Auf der 18,7-Kilometer-Langstrecke dominierte Andreas Krenz vom SV Bergdorf/Höhn (1:10:02 Stunde).
Der Schnellste auf der Kurzstrecke von acht Kilometern war Klaus Scholz vom TSV Sonnefeld (34:59 Minuten). Ein Omen dürfte gewesen sein, dass drei Bürgermeister nicht nur zu den Ausdauerläufern gehörten, sondern zwei auch in ihrer Altersklasse zu "Bronze" kamen.


Wunder: Überraschungen 2019

Mit insgesamt 95 Läufern wurde die 100er-Grenze heuer knapp verpasst (Vorjahr 104). Auch wenn sich Organisator, SV-Spartenleiter und Bürgermeister Gerhard Wunder, mit der Beteiligung trotzdem zufrieden zeigte, so hoffte er doch, dass die 50. Auflage im nächsten Jahr auf mehr Resonanz stoßen möge. Er kündigte zugleich einige Überraschungen zu dieser Jubiläumsveranstaltung an. Bei der Siegerehrung war von Teilnehmern unschwer zu hören: "Wir kommen auf alle Fälle wieder."
Die schwülen Bedingungen stellten zwar einige Anforderungen an die Läufer, doch zu Problemen kam es deswegen nicht. Wichtig war vor allem, dass es nicht regnete, was am Tag zuvor noch der Fall gewesen war. Da die Strecke größtenteils durch Waldgebiete führte, kamen die Schatten spendenden Bäume recht gelegen.
Auf der Langstrecke (33 Starter) hatte sich Andreas Krenz vom SV Bergdorf/Höhn beim Erreichen des Hauptdammes nach rund vier Kilometern bereits einen guten Abstand vom restlichen Feld erlaufen. Diesen baute er kontinuierlich aus. Am Ende betrug sein Vorsprung gegenüber seinem Vereinskameraden Jens Fleischhauer passable 4:14 Minuten. Fleischhauer konnte sich damit trösten, dass er in seiner Altersgruppe als Sieger immerhin 7:32 Minuten schneller war als der Zweite, Reinhard Stephan vom TSV Scheßlitz.
Wesentlich enger ging es bei der Kurzstrecke mit insgesamt 42 Startern an der Spitze des Gesamtfeldes zu. So betrug der Vorsprung des Siegers Klaus Scholz vom TSV Sonnefeld nur 14 Sekunden gegenüber Andreas Urbahn von der VS Röthenbach. Bereits auf dem vierten Rang folgte mit Wilfried Ziersch ein weiterer Sonnefelder. In seiner Altersgruppe war dies der dritte Platz. In der Klasse L3 waren die ältesten Teilnehmer am Start. Das Rennen machte der mit 65 Jahren "Drittjüngste", nämlich Werner Militzke vom TV 48 Coburg. Er benötigte 41:22 Minuten für die acht Kilometer. In diesem Feld belegte der mit 84 Jahren älteste Teilnehmer Alfred Zach von der TS Lichtenfels den sechsten Rang (69:35).
Bei den Damen wiederholte die Kulmbacherin Nadja Lindner in ihrer Altersklasse den Vorjahreserfolg. Mit einer Zeit von 37:06 stand sie im Gesamtklassement von 42 Startern auf dem glänzenden fünften Rang.
Die mit 20 Startern besetzten Hobbyläufe (1,5 und 4 Kilometer) waren geprägt von zahlreichen Akteuren des gastgebenden Sportvereins. Von den auswärtigen Vereinen mit den meisten Teilnehmern (zehn) wurde die Biathlon (SGB) Stadtsteinach ausgezeichnet. Bei der Siegerehrung - es gab zahlreiche gesponserte Pokale und Sachpreise - sprach Gerhard Wunder allen Beteiligten Dank aus. hf
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