Coburg
Weihnachtskonzert

Konzert des Coburger Alexandrinums steht im Zeichen des Friedens

Eine bewegende Ansprache und abwechslungsreiche Musik mit vielseitigem Gesang bereicherten das Weihnachtskonzert des Gymnasiums Alexandrinum Coburg.
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Eine der zahlreichen Chorgruppen Foto: Christian Nowak
Eine der zahlreichen Chorgruppen Foto: Christian Nowak
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Während der traditionellen Weihnachtsandacht des Gymnasiums Alexandrinum in der voll besetzten Kirche St. Marien erlebten die Besucher eine klangvolle Einstimmung auf die bevorstehenden Festtage. Sie wurde von Gedanken zur Advents- und Weihnachtszeit begleitet. Unterschiedlichste Instrumente, unterschiedlichste Stimm- und Schülergruppen vereinten sich in Harmonie, um Weihnachten erfahrbar zu machen. Blockflöte in Kombination mit Schlagzeug und Saxofon erklangen gemeinsam mit traditionellen Orchesterinstrumenten und die Gesangsstimmen der zahlreichen Chorgruppen der Schule boten ein buntes Kaleidoskop von Stücken aus Vergangenheit und Gegenwart.

OStD Herbert Brunner stellte die Kriegsweihnacht 1914 in den Mittelpunkt seiner Ansprache. Damals hielt für einen kurzen Moment die Weltgeschichte ihren Lauf an und "der kleine Friede im großen Krieg" wurde möglich. Die Waffen schwiegen, Soldaten der verfeindeten Nationen feierten gemeinsam das Christfest, die deutsche Regimentskapelle intonierte "God save the King" - zu Ehren des aus dem Hause Coburg stammenden britischen Königs. Den solchermaßen gegen die Vorgaben der Obrigkeit verstoßenden Soldaten war die Ungeheuerlichkeit ihres Vorgehens bewusst - dennoch gingen sie das Risiko ein. Einen Tag später griffen sie gehorsam wieder zu den Waffen und taten wie ihnen geheißen war. Kein Friede auf Erden.

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