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VfL Frohnlach

Klaus Schillig: "Weg des VfL Frohnlach ist richtig"

Der Hauptsponsor ist mit der Entwicklung seiner jungen Mannschaft absolut zufrieden. Böhnlein bleibt mindestens bis zum Saisonende. Rückschläge waren einkalkuliert.
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Klaus Schillig ist zufrieden. Seine junge Frohnlacher Mannschaft benötige Zeit um sich zu entwickeln. Rückschläge seien einkalkuliert gewesen und würden die Gemeinschaft nicht umhauen. Fotos: Archiv/Timo Geldner
Klaus Schillig ist zufrieden. Seine junge Frohnlacher Mannschaft benötige Zeit um sich zu entwickeln. Rückschläge seien einkalkuliert gewesen und würden die Gemeinschaft nicht umhauen. Fotos: Archiv/Timo Geldner
Vorstandsmitglied und Hauptsponsor Klaus Schillig ist von der neuen Vereinsphilosophie seines Klubs begeistert: "Wir sind absolut auf dem richtigen Weg. Die Arbeit mit den vielen jungen Spielern und der gesamten Mannschaft macht allen sehr viel Spaß."

Obwohl er sein Team in der Bayernliga längst noch nicht gesichert sieht - "Wir brauchen im Abstiegskampf schon noch Punkte" - ist er mit dem zu Ende gehenden Spieljahr sehr zufrieden.

Natürlich könnte die Tabellenposition besser sein, doch dafür hat Schillig eine plausible Erklärung: "Es war doch vollkommen klar, dass unsere jungen Leute auch einmal einen Durchhänger haben werden. Wir brauchen Geduld und die haben wir auch." Nach dem hervorragenden Saisonstart mit dem tollen 3:0-Heimsieg am 2. Spieltag gegen den inzwischen souveränen Tabellenführer SpVgg Oberfranken Bayreuth fiel das Team von Trainer Stefan Braungardt zurück und wurde aufgrund einer Negativserie im September in der Tabelle durchgereicht.

Nach mittlerweile 20 Spielen haben sich die "Blau-Weißen" aber längst wieder gefangen und rangieren auf dem relativ sicheren 12. Platz. Zusammen mit der SpVgg Selbitz und der DJK Ammerthal haben die Schützlinge von Stefan Braungardt 24 Punkte auf dem Konto und sind damit ein gutes Stück weg von einem gefährdeten Rang.
Der Abstand nach hinten zu den direkten Abstiegs- und Relegationsplätzen ist beruhigend. Obwohl Schillig die Situation richtig einstuft und genau weiß, dass das Trainerteam und die Mannschaft weiter Gas geben müssen und nicht locker lassen dürfen, besteht jedenfalls keine unmittelbare Gefahr weiter abzurutschen. Trotzdem bleibt das Thema "Abstiegskampf" aber uneingeschränkt im Fokus von Mannschaft, Trainern und Funktionären.

Zu möglichen personellen Veränderungen während der Winterpause nimmt Klaus Schillig gegenüber dem Tageblatt auch Stellung: "Es ist bisher keiner unserer Spieler an den Verein herangetreten, dass er wechseln will. Wir gehen fest davon aus, dass uns im Winter niemand verlässt. Auch nicht Kristian Böhnlein."

"Kristian erfüllt seinen Vertrag"

Der Mittelfeldspieler steht, wie in unserer Wochenend-Ausgabe gemeldet, zwar auf der Wunschliste von Bayernliga-Primus SpVgg Bayreuth, "aber Kristian hat bis Saisonende einen Vertrag bei uns, den er auf jeden Fall erfüllen wird", zieht Schillig einen Schlussstrich unter Spekulationen. Und der Hauptsponsor ergänzt: "Wir wissen natürlich wie wichtig Kristian für uns ist und es wäre fahrlässig, seinen besten Spieler ziehen zu lassen. Was nach der Saison passiert, ist noch offen, aber klar ist, dass Kristian unbedingt wieder Regionalliga spielen will."

Gespräch mit Christian Beetz

Regionalliga spielt derzeit ein anderer, nämlich Christian Beetz beim FC Eintracht Bamberg. Schillig macht kein Hehl daraus, dass er sich mit seinem letztjährigen Abwehrchef über eine mögliche Rückkehr zum VfL Frohnlach bereits am Rande eines Heimspiels unterhalten hat, doch auch hier stehen die Zeichen eher auf einen Verbleib des Spielers. "Christian ist natürlich ein Wunschspieler für uns, doch auch er hat einen laufenden Vertrag in Bamberg."
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