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Sonnefeld
Musical

Kinder legen Stromfressern das Handwerk

Die Sonnefelder Schüler zeigten auf der Bühne, dass wirklich jeder etwa zum Klimaschutz beitragen kann.
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Zum Umdenken im Interesse des Klimaschutzes regte die AG Musical der GMS Sonnefeld mit ihrem Musical an.Alexandra Kemnitzer
Zum Umdenken im Interesse des Klimaschutzes regte die AG Musical der GMS Sonnefeld mit ihrem Musical an.Alexandra Kemnitzer

Die Arbeitsgemeinschaft Musical der Grund- und Mittelschule Sonnefeld zeigte in der Domäne das Klima-Musical "Eisbär, Dr. Ping und die Freunde der Erde" von Reinhard Horn und Hans-Jürgen Netz. In dem rund 70-minütigen Musical lernten sie die Familien von Eisbär Lothar und Pinguin Dr. Ping kennen.

Weil die Eisschollen für die Polbewohner schmelzen und immer kleiner werden, statten die Polartiere den Menschen einen Besuch ab. Sie wollen ihnen erklären, dass es so nicht weitergehen kann. In einer Wohnung treffen die Tiere auf Lotta, Mia und Clara. Dort sind die Stromfresser Ampere, Watt und Volt zu Gange und treiben überall ihr Unwesen. Mit einer großen Fernbedienungskanone können die Stromfresser nämlich überall Strom einschalten. Außerdem streuen sie den Menschen Sand in die Augen, um unbemerkt weiter aktiv zu sein. Dass darunter das Klima leidet, ist den Übeltätern egal. Gemeinsam versuchen die Polbewohner und die Mädchen, die schlimmen Stromfresser zu bezwingen. Glücklicherweise haben Volt, Watt und Ampere einen Ausschalter auf dem Rücken.

17 Kinder sind beteiligt

Bei der Mission den Übeltätern das Handwerk zu legen, kommen die Klimaretter außerdem an die Liste aller Stromfresser-Teams, die es auf der Erde gibt. Mit der Unterstützung vieler Freunde von Lotta, Mia und Clara kann den Stromfressern das Handwerk gelegt werden. Am Ende erhalten Volt, Watt und Ampere eine sinnvolle Aufgabe, denn sie pusten kräftig Windräder an und helfen durch Energie aus Wind, Wasser und Sonne, das Klima zu schützen.

Die AG Musical wird von Nicole Steube und Ute Pechtold geleitet und besteht aus 17 Grundschulkindern. Seit Ende September haben sie eifrig auf die Aufführung hingearbeitet und erhielten für das Klima-Musical viel Applaus. Leicht zum Miteinstimmen und Nachsingen waren die zehn Lieder und Solos, so dass die Botschaft ankam: Jeder kann etwas zum Klimaschutz beitragen, indem Strom gespart wird.

"Thema hat sich aufgedrängt"

"Seit einigen Jahren ist das Stück in meinem Musical-Pool. Durch die Diskussion um den Klimawandel, die Erderwärmung und ,Fridays for Future' hat es sich förmlich aufgedrängt, das Musical auf die Bühne zu bringen", erklärt Ute Pechtold.

In einer Lehrerkonferenz war der Umweltgedanke ebenfalls Thema und könnte Motto des Schulfestes werden. Nachdem es vom Verlag zum Musical Anregungen für Experimente und Unterrichtsideen gibt, wird einiges davon beim Umwelttag der Schule aufgegriffen.

Aufgrund des schulfreien Montags, der dem Sturm geschuldet war, wurde die Hauptprobe auf den Tag der Aufführung gelegt. Dem Feuereifer der kleinen Akteure tat dies keinen Abbruch. Unter der Leitung von Anne Zinke-Wirsing hatte die AG Bühnenbau der zweiten bis vierten Klasse für passende Kulissen gesorgt, während die Neuntklässler unter der Leitung von Anne Pauls die Bewirtung der Besucher übernahmen.

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