Meeder
Gemeinderatssitzung

Kann man etwas gegen den Funkturm bei Wiesenfeld tun?

Im Gemeinderat Meeder wurde der Bau eines Funkturmes bei Wiesenfeld angesprochen. Vonseiten der Gemeinde kann eher nichts dagegen unternommen werden.
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Ein Funkturm Foto: G. Flegel
Ein Funkturm Foto: G. Flegel
Zum Bau eines Funkturmes im Wohnbereich Wiesenfeld, der vom Landratsamt genehmigt wurde, stellte Bürgermeister Bernd Höfer (CSU/LV) in der Gemeinderatssitzung am Montag lapidar fest: "Es ist nicht sinnvoll." Anwohner könnten rechtliche Schritte dagegen unternehmen.

Einen möglichen Anschluss der Staatsstraße 2205 an die A 73 im Coburger Norden nahm Bürgermeister Höfer wohlwollend zur Kenntnis. Für Meeder würde es eine Aufwertung, insbesondere für das Gewerbe, bedeuten. Den Beginn des Neu- beziehungsweise Ausbaues der Staatsstraße 2205, die unter anderem an Wiesenfeld vorbeiführt und Beiersdorf und Neuses umgeht, kündigte Höfer für das Frühjahr 2019. "Dann machen wir den Spatenstich", ließ er wissen.


Planung abgeschlossen

Bei der Gegenstimme von Dagmar Escher (SPD) wurde nunmehr beschlossen, die Bauleistungen Brücke Ortsstraße "Sandgraben", Brücke über das Gewässer "Sulzbach", in Neida zu vergeben. Der Mindestbietende erhielt mit 44 000 Euro den Zuschlag. Der Betrag ist haushaltsmäßig abgedeckt. "Wir haben im Vergleich zu früheren Diskussionen die Hälfte gespart", meinte dazu Gemeinderat Matthias Korn (CSU/LV). Der Wunsch des Gemeinderates Norbert Gleichmann (FW), noch Änderungen an der Bauweise vorzunehmen, wurde vom Bürgermeister abgelehnt, da die Planung abgeschlossen ist.


Glashaus für Whirlpool

Genehmigt wurde die isolierte Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes "Meeder Nord-Ost II" zwecks Errichtung eines baugenehmigungsfreien Pavillons als Glashaus für einen Whirlpool. Die Befreiung wurde erforderlich, da die Baugrenze überschritten wird, die Befreiung wurde allerdings davon abhängig gemacht, dass sämtliche Nachbarn mittels Unterschrift dem zustimmen.

Michael Ehrmann (SPD) bezeichnete die Einfahrt der Veilsdorfer Straße in die Thüringer Straße als sehr eng und gefahrvoll. Er schlug einen Spiegel vor. Höfer entgegnete, dieser würde die Verkehrssicherheit nicht erhöhen, eher ein Rückschnitt der Hecke. Die Polizei soll eingeschaltet werden.


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