Stöppach
Sommerfest

Kampf der sechsbeinigen Teams in Stöppach

Beim Geschicklichkeitsturnier in Stöppach mussten Reiter und Pferd eng zusammenarbeiten.
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Die Teilnehmer der Gruppe 3 nach der Siegerehrung Foto: Michael Stelzner
Die Teilnehmer der Gruppe 3 nach der Siegerehrung Foto: Michael Stelzner
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Der Reitverein Stöppach und Umgebung hat sich in diesem Jahr etwas Besonderes einfallen lassen. Da wegen der Feierlichkeiten zu 700 Jahre Stöppach das große Turnier ausfiel, wurde auf der Reitanlage ein Sommerfest mit Geschicklichkeitsturnier veranstaltet, bei dem Reiter und Pferd gefordert waren.

Außerdem wurde das Sommerfest dazu genutzt, um langjährige und verdiente Mitglieder auszeichnen. Viele nutzten aber auch die Gelegenheit, einmal den neuen Hallenboden in der Reithalle in Augenschein zu nehmen. "Dieser ist jetzt sehr pferdefreundlich, da die Pferde nicht mehr in den Boden einsinken", wie die Vorsitzende Simone Büchner betonte.

"Durch Spiel und Bewegung wird eine Beziehung zwischen Pferd und Reiter aufgebaut, die vor allem in extrem Situationen von großen Nutzen sein kann", wie die Sport- und Jugendwartin Christina Hochfeld bei ihrer Begrüßung betonte. Auf den Parcours mit zehn Stationen, die viele Situationen aus dem Alltag nachstellten, wurden rund 30 Teams aus Ross und Reiter, zum Teil auch aus den befreundeten Nachbarvereinen, geschickt. Die Jüngsten wurden dabei von ihren Betreuerinnen begleitet. Es ging dabei um eine gute Zeit und auch um das Vertrauen des Reiters in sein Pferd und umgekehrt. Mit Springen über Hindernissen, wie dies sonst üblich ist, hatte dieser Parcours nichts zu tun. Gestartet wurde in drei Altersgruppen.


Schiefe Ebene

Mit dem Durchreiten eines Hindernisses, das aus gesteckten Schwimmnudeln bestand, begann die Zeitnahme. Außerdem wurden vom Pferderücken aus Hufeisen geworden und Wäsche aufgehängt und ein Ball auf einer schiefen Ebene mittels eines Besens nach oben transportiert. Großes Vertrauen musste das Pferd in den Reiter haben, als es vom ihm über eine Schaumstoffmatte gelenkt wurde. Einen Ball mittels eines Wasserstrahls abzuschießen, war die letzte Übung, bevor das Ziel erreicht wurde. Viele Helfer waren im Parcours damit beschäftigt, den "Urzustand" für den nächsten Starter wieder herzustellen. Das Schiedsgericht mit Anja Ammer sowie und Stefanie und Daniela Heublein nahm die Zeitmessung vor, beobachteten ganz genau die einzelnen Aktionen von Reiter und Pferd und ermittelten so die Sieger. Die Siegerehrung nahmen die Vorsitzende des Reitvereins Stöppach und Umgebung, Simone Büchner, sowie Christina Hochfeld, Stefanie und Daniela Heublein vor.


Dank und Ehrung

Der Schirmherr, Bürgermeister Rolf Rosenbauer, freute sich in seinem Grußwort über den aktiven Reitverein in der Gemeinde. Vorsitzende Simone Büchner lobte das Engagement der zu ehrenden Mitglieder. Besonders lobte Büchner die Familie Weber. Sie seien wahrhaft die Wichtel des Vereins und machten viele Arbeiten uneigennützig und in aller Stille. Zusammen mit dem Bürgermeister überreichte die Vorsitzende die Urkunden.

Siegerteams Gruppe 1 ( bis 10 Jahre): 1. Luna Brehm, 2. Nadine Ölke, Helena Fischer;
Gruppe 2 (11 bis 15 Jahre) 1. Anna Hochfeld, 23. Nelly Holland-cunz, 3. Emelie Korb;
Gruppe 3: (15 bis 99 Jahre) 1. Isabell Stöckl, 2. Britta Pratsch, 3. Alex Pratsch;
Geehrte Mitglieder 15 Jahre: Sabine Kirchner, Rebecca Wank; 20 Jahre: Hubert Präcklein; 25 Jahre: Liane Westhäuser
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