Haarbrücken
Kirche

Junge Frau aus Haarbrücken auf großer Mission

Die Kirchengemeinde Haarbrücken entsandte ein junges Mitglied zum Missionswerk "Operation Mobilisation".
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Rosi Nimz (MItte) informierte die Besucher gerne über ihre Arbeit. Foto: Manja von Nida
Rosi Nimz (MItte) informierte die Besucher gerne über ihre Arbeit. Foto: Manja von Nida
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Eine Besonderheit prägte das Septemberfest der evangelische Kirchengemeinde Haarbrücken-Ketschenbach-Thann: Pfarrerin Dorothea Zwölfer nutzte den Festgottesdienst, um Rosi Nimz zum Missionswerk "Operation Mobilisation" (OM) zu entsenden.

Weltweit tätig

"Die Rosi geht als Missionarin zur OM. Als ihre Heimatgemeinde geben wir ihr diesen Auftrag", verdeutlichten Claudia Hartmann und Alexandra Krautwurst im Anspiel. Rosi Nimz werde in einer Organisation tätig sein, die weltweit die Botschaft von Jesus Christus weitergibt.

Diakonie und Caritas hätten den Gedanken der Fürsorge für Menschen aufgegriffen, sagte Dorothea Zwölfer. Rosi Nimz stehe in einer Beziehung zu Gott. "Ich wünsche, dass er uns immer wieder aufzeigt, wo unser Ort ist, in der Gemeinde, in der Diakonie, Caritas oder wo auch immer", wünschte die Theologin. Denn kein Weg sei zu weit, weil das Evangelium Kraft habe, Leben zu verändern und die Gesellschaft zu gestalten.

Hoffnung als Motivation

Wie Gott heute wirken könne, das zeigte ein kleiner Filmbeitrag über die Arbeit des Missionswerks OM. "Hoffnung zu geben und Leben zu verändern, das motiviert uns. Wir OM-Mitarbeiter sind in über 100 Ländern unterwegs, um diese gute Nachricht zu verkünden. OM ist ein internationales, überkonfessionelles Werk", sagte Timon Möhrer. Ein Arbeitsbereich nenne sich "Teenstreet". Den internationalen christlichen Kongress für Teenager aus ganz Europa gebe es seit 30 Jahren. Jungen Menschen kämen hier zusammen, um Leben, Glauben und Gemeinschaft zu erleben. Im Teenstreet-Büro werde Rosi Nimz mitarbeiten, so Möhrer.

"Ich habe ja bereits letztes Jahr einen erlebnisreichen Missionseinsatz in weiter Ferne gehabt und die Arbeit bei OM erlebt und kennengelernt. Und ich hatte dann den Wunsch, länger in der Mission zu arbeiten", erzählte Nimz von ihren Beweggründen.

"Ein großer Segen"

Danach richtete die junge Frau ihre berufliche Zukunft auch aus. Sie studierte Eventmanagement. In Mosbach wurde ein Eventmanager für das Teenstreet-Büro gesucht, in dem Rosi Nimz nun tätig ist. Zudem arbeitet sie auch im Krisen- und Sicherheitsmanagement von OM. "Mission als Möglichkeit - herausfordernd und bedeutsam, das empfinde ich als großen Segen", ist Rosi Nimz begeistert.

Und Pfarrerin Zwölfer überreichte der jungen Missionarin am Altar die Entsendungsurkunde und segnete sie.

Um nicht zu vergessen, was der Auftrag von Christen ist, steckte unter jedem Sitzplatz ein Couvert. Dieses enthielt eine Karte mit einem Gebet, mit dem Rosi Nimz in ihrer Missionsarbeit unterstützt werden kann.

Musikalischer Rahmen

Da OM sich von Spenden finanziert, geht die Kollekte des Gottesdienstes auch an das Missionswerk.

Musikalisch schmückten den Gottesdienst Wolfgang Rebhan an der Orgel sowie Claudia Zwölfer (Gesang) und Gabi Hantke (Gitarre/Gesang) aus.

Die Jungen und Mädchen des Haarbrücker Kinderhauses eröffneten dann mit zwei fröhlichen Liedchen den geselligen Teil des Fests. Rosi Nimz informierte Interessierte an einem Stand sehr gern über ihre spannende Missionsarbeit.

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