Haarbrücken
Glauben

Jugendosternacht in Neustadt - Perlen des Glaubens

Jugendliche haben die Osternacht gemeinsam gefeiert - ein Erlebnis, das ihnen wohl immer in Erinnerung bleiben wird.
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Das erste Osterfeuer erlebten die jungen Christen auf dem Kreuzweg durch die Nacht von Haarbrücken nach Thann. Foto: Manja von Nida
Das erste Osterfeuer erlebten die jungen Christen auf dem Kreuzweg durch die Nacht von Haarbrücken nach Thann. Foto: Manja von Nida
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"Perlen des Glaubens" dienen jungen Christen als wertvolle Hilfe, ihren eigenen Weg zu Gott zu finden. Diese Glaubensperlen werden 40 Präparanden von den evangelischen Kirchengemeinden in Neustadt, Wildenheid und Haarbrücken an eine besondere Osternacht erinnern, die sie gemeinsam im evangelischen Kirchengemeindehaus in Haarbrücken erleben durften. Sich mit Freunden treffen, gemeinsam einen fröhlichen Abend beim Essen verbringen, miteinander reden und gemeinsam beten, so wie es einst Jesus mit seinen Freunden, den Jüngern, vor seinem Tod machte. Dazu hatten
Neustadts Pfarrerinnen Bettina-Maria Minth und Romina Rieder aus Haarbrücken sowie Conny Röblitz, Alexandra Wittmann und Christine Rebhan die Jugendlichen eingeladen.

"Wir werden die Osternacht miteinander feiern und diese werden wir miteinander vorbereiten", erklärte Pfarrerin Rieder den Programmablauf. "Beim Ostergottesdienst wird sich dann jeder einbringen. Zudem werden wir uns heute Nacht auf einen kreativen Kreuzweg machen, bei dem wir ganz verschiedene Dinge wie Spielen, Basteln, Reden erleben werden", erzählte die Pfarrerin.


Auferstehung zum Sonnenaufgang

Beim Spaziergang durch die Nacht werde ein Osterfeuer auf alle warten. "Um 5.30 Uhr sind wir dann alle wieder fit und oben in der Kirche und danach gibt es Osterfrühstück." Warum dies denn so früh sei,
wollte jemand wissen. "Weil Jesus mit Sonnenaufgang von den Toten auferstanden ist. Deswegen feiern wir auch zum Sonnenaufgang diesen Gottesdienst", erklärte die Pfarrerin.

Diese Nacht sollte für alle eine kurze werden, denn das Programm bot viel: 17 Uhr Ankommen, sich in großer Runde kennenlernen, spielen, zusammen Essen zubereiten und gemeinsam speisen. Die Konfirmanden-Jugend wollte die Osternacht besonders erleben, nachempfinden und spüren. Bei den
Gesprächen wurde viel über Jesus und seine besten Freunde gesprochen: Wie mag Jesus wohl jene Nacht erlebt haben, als er seine Freunde zum letzten Abendmahl eingeladen hatte? Wie mag Jesus wohl gefühlt haben, als er wusste, dass einer seiner besten Freunde ihn verraten würde? Und wie
verzweifelt muss wohl Jesus jene Nacht gewesen sein, als er seine Freunde angstvoll anflehte, ihn nicht alleine zu lassen: "Bleibet hier und wachet mit mir, wachet und betet". Im Garten Gethsemane hatte Jesus mit seinen Freunden gebetet und immer wieder mit ihnen über den Tod geredet.

Anhand einer "Löffelliste" machten sich die jungen Leute Gedanken dazu und hatten viele Ideen: noch etwas ganz Tolles, eine schöne Reise machen, sich von Freunden verabschieden. So hatte es wohl Jesus mit seinen Freunden auch gemacht, waren sich alle sicher. "So erschließen wir uns, was Jesus denn getan hat, als er wusste, dass er stirbt. Wie er damit umgegangen ist und wie wir eigentlich damit
umgehen", ergänzte Romina Rieder.


Glaubensperlen gebastelt

Mit Pfarrerin Minth wurden beim kreativen Kreuzweg Glaubensperlen gebastelt. Jede Perle besaß ihre Bedeutung und begleitete die jungen Menschen auf ihrem Weg in der Osternacht.


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