Neukirchen
Gespräche

Jugendbildungsstätte Neukirchen: Die Zeichen stehen auf Fortbestand

Die meisten Beteiligten gehen vom Erhalt der Jugendbildungsstätte Neukirchen aus. Doch das letzte Wort hat die Landessynode.
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Der Landeskirchenrat will Neukirchen als Jugendbildungsstätte weiter erhalten.CT Archiv
Der Landeskirchenrat will Neukirchen als Jugendbildungsstätte weiter erhalten.CT Archiv
Die letzte Entscheidung hat die Landessynode bei ihrer Tagung vom 25. bis 29. November. Doch bei einem Ortstermin vor Ort an der Jugendbildungsstätte in Neukirchen gingen wohl alle Verantwortlichen davon aus, dass Neukirchen das Rennen um die eine Bildungsstätte, die die Landeskirche für Oberfranken vorsieht, machen wird.
Der Landeskirchenrat hat sich für Neukirchen als künftigen Standort einer Jugendbildungsstätte Oberfranken ausgesprochen. Am Montag, trafen sich auf Einladung des Landeskirchenrates Vertreter des Landeskirchenrates, des Landeskirchenamtes, des Dekanatsbezirks
Coburg, des Landkreises Coburgs, der Stadt Coburg und der Gemeinde Lautertal in Neukirchen, um über die Standortentscheidung zu sprechen. Dabei wurde laut einer gemeinsamen Mitteilung aller Beteiligten von Regionalbischöfin Dorothea Greiner unterstrichen, dass die Standortentscheidung wesentlich aufgrund der engagierten Mitarbeiter, der bestehenden anerkannten Jugendbildungsarbeit, und des bestehenden Netzwerkes verschiedenster Partner getroffen wurde. Dekan Andreas Kleefeld brachte die Freude und die Dankbarkeit über die Standortentscheidung zum Ausdruck.
Zu den nächsten Schritten gehört die weitere Klärung von Prüfaufträgen, die die Landessynode im Frühjahr formuliert hat: Die "Belastbare Erfassung des Finanzbedarfs für Errichtung und laufende Nutzung" ist bereits erfolgt.? Die "Klärung der Anerkennung durch den Bayerischen Jugendring" ebenfalls. An der "Einbindung in das Gesamtkonzept der Evangelischen Jugend in Bayern mit klarem evangelischen Profil" wird weitergearbeitet. Das Konzept, das Anja Keyser und die Mitarbeiter der Jugendbildungsstätte umsetzen, ist bereits erfolgreich und etablier. Bei einem Trägerwechsel gilt es nun, das Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche in Bayern an der Weiterentwicklung zu beteiligen und zusätzliche Angebote zu konzipieren. Hierzu liegt ein Grundkonzept vor, an dem in Folge der Standortentscheidung des Landeskirchenrates nun weitergearbeitet werden kann. Zur "Klärung der Beteiligung der Region und Drittmittelfinanzierungen" wurden am Montag Gespräche zwischen Vertretern des Landeskirchenrates, dem Landkreis und der Stadt Coburg sowie der Gemeinde Lautertal weitergeführt. Stadt und Landkreis sowie die Wirtschaft der Region werden eine mögliche Finanzierungsbeteiligung in den Gremien besprechen. Dies versicherten Landrat Michael Busch und Coburgs Dritter Bürgermeister Thomas Nowak. red
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