Coburg
Fußball Kreisliga

Ist die Bezirksliga viel besser als die Kreisliga?

Die Absteiger in den Kreis Coburg, Lichtenfels, der TSV Scheuerfeld und die SpVgg Lettenreuth, sind eine Klasse tiefer, in der Kreisliga, nicht ganz so toll gestartet und keinesfalls die Favoriten.
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Haltungsnoten sehr gut beim Scheuerfelder Akteur in dieser Aktion, doch die Punkte kassierten Oliver Großmann (blaue Hosen) und sein TSV Gestungshausen letztlich klar mit 4:1, was die Festigung der Tabellenspitze in der Kreisliga Coburg bedeutete. Foto: Albert Höchstädter
Haltungsnoten sehr gut beim Scheuerfelder Akteur in dieser Aktion, doch die Punkte kassierten Oliver Großmann (blaue Hosen) und sein TSV Gestungshausen letztlich klar mit 4:1, was die Festigung der Tabellenspitze in der Kreisliga Coburg bedeutete. Foto: Albert Höchstädter
Die Leistungs-Unterschiede zwischen der höchsten Klasse im Kreis Coburg, der Kreisliga, und der niedrigsten Klasse im Bezirk Oberfranken, der Bezirksliga West, an den Absteigern TSV Scheuerfeld und SpVgg Lettenreuth festzumachen, ist nicht ganz legitim. Meist müssen Absteiger mit einer geänderten Mannschaft antreten und zudem waren sie in der vergangenen Serie eben nicht stark genug, um die höhere Klasse zu halten.

Dennoch sind sieben Spiele in der Kreisliga ein erster Gradmesser. Der TSV Scheuerfeld rangiert da auf Platz sieben mit elf Punkten, 9:11 Toren und beklagte zuletzt eine 1:4-Heimklatsche gegen den Spitzenreiter TSV Gestungshausen. Die SpVgg Lettenreuth hat als Zehnter sogar noch zwei Punkte weniger ergattert und bekam beim 0:3 in Niederfüllbach auch wenig auf die Beine.

Durchgereicht werden beide Teams sicher nicht in der Kreisliga, aber der sofortige Wiederaufstieg ist auch nicht angestrebt.

Ohnehin ist die aktuelle
Kreisliga sehr ausgeglichen besetzt und jedes Team kann jedes andere schlagen. Nur: steht man in der Tabelle weiter oben, fällt das Siegen einfach leichter.

Genug der Fußballweisheiten, zurück zur sportlichen Realität. Die hält für die beiden Bezirksliga-Absteiger wieder hohe Hürden bereit. Bereits am Samstag haben die Lettenreuther den Tabellenzweiten SV Großgarnstadt zu Gast, der sich zuletzt zwar nicht gerade mit Ruhm bekleckerte, aber eben 1:0 auch gegen den Neuling TSV Pfarrweisach gewann. Zeigt die Pavel-Truppe aber ihr Gesicht vom letzten Freitag (6:2 in Ahorn), dann könnte sie auch die Lettenreuther Hürde nehmen.

Der TSV Scheuerfeld ist Gast im Nachbarduell bei der Spvg Ahorn, die den letzten Doppelspieltag in keiner guten Erinnerung behalten. Erst die Heimpleite und dann die unglückliche 1:2-Niederlage mit zwei verdammt späten Gegentoren in Ebersdorf. Schnell abhaken ist die Devise nicht nur bei den Leistungsträgern Knoch, Nausch oder Rampel, denn sonst bleibt es bei den mageren sieben Punkten und Platz 13.

Läuft alles nach Plan, dann wird auch nach dem 8. Spieltag der TSV Gestungshausen an der Spitze stehen, denn gegen den TSV Oberlauter sollte der nächste Streich gelingen. Oberlauter hatte aber mit dem 1:1 gegen Heilgersdorf den 0:8-Ausrutscher von Marktzeuln wieder teilweise korrigiert und wird zunächst versuchen, so lange wie möglich ein Gegentor beim Tabellenführer zu vermeiden.

Von den beiden Neulingen steht der TSV Pfarrweisach um vier Punkte besser in der Tabelle als der SV Ketschendorf. Außenseiter bleiben aber beide Teams am 8. Spieltag gegen Sylvia Ebersdorf und beim SV Hut Coburg. Die Huter haben ohnehin nach einem schwächeren Saisonstart den Bock umgestoßen und das Erfolgs-"Licht" angeknipst. Ähnlich trifft dies für die TSG Niederfüllbach zu, die in Schwabthal gefordert ist.

Jeweils erst einen Punkt haben der VfB Einberg (in Heilgersdorf) und der FC Lichtenfels II (in Marktzeuln) auf dem Konto, da das zuletzt abgebrochene direkte Duell nochmals angesetzt werden wird.
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