Neustadt bei Coburg
Alltagshilfen

In Neustadt: Alle 100 Meter eine Bank zum Ausruhen

Zweite Bürgermeisterin Elke Protzmann hat von ihrem Amtskollegen Helmut Krämer in Heiligenstadt das Projekt "Alle 100 Meter 1 Bank" nach Neustadt geholt.
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Bürgermeisterin Elke Protzmann und Gerhard Beyer, Seniorenbeauftragter der Stadt Neustadt, haben bereits Pläne, wo in Neustadt Ruhebänke "zum Durchschnaufen" platziert werden könnten. Foto: Manja von Nida
Bürgermeisterin Elke Protzmann und Gerhard Beyer, Seniorenbeauftragter der Stadt Neustadt, haben bereits Pläne, wo in Neustadt Ruhebänke "zum Durchschnaufen" platziert werden könnten. Foto: Manja von Nida
Alle 100 Meter sollen in Neustadt an sogenannten "Präferenz-Wegen" (Wege im Alltagsleben) Ruhebänke aufgestellt werden, um Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und Senioren ein Ausruhen "auf halber Strecke" zu ermöglichen. Weil der demografische Wandel eine der größten Herausforderungen für Oberfrankens Gemeinden darstellt, hat Heiligenstadt reagiert und unter der
Schirmherrschaft der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml das Bank-Projekt zur Lebens- und Wohnsituation von Senioren bereits umgesetzt. "Ich habe unseren Seniorenbeauftragten Dr. Gerhard Beyer informiert. Auch wir wollen solch ein Projekt starten", sagt Protzmann.

Barrierefreiheit und Inklusions stellten auch die Stadt Neustadt vor immer neue Herausforderungen. "Es sind manchmal eben kleine Dinge, die Erleichterung bringen", weiß Protzmann. Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder im Alter brauchten immer wieder eine Gelegenheit zur Erholung. Daher sollen jetzt im Abstand von 100 Metern Ruhebänke diese Möglichkeit zum "Durchschnaufen" bieten.

Geplant ist, auf der Strecke vom Phönix-Seniorenheim vorbei an den Awo- und ASB-Einrichtungen bis in die Innenstadt zum Amtshof insgesamt 15 Bänke zu platzieren. Vier Bänke stehen auf dieser Strecke bereits. Der Neustadter Bauhof habe zuvor die Voraussetzungen für das Vorhaben ermittelt, denn diese Ruhe-Inseln könnten nur auf öffentlichem Grund stehen, informierte die Bürgermeisterin.
Um das zu finanzieren, brauche es Sponsoren. Vielleicht könnten Unternehmen, Gewerbetreibende, Vereine und Privatpersonen mithelfen. Die Bänke werden auf einem Schild die Spendernamen tragen und so diese Aktion auch kenntlich machen. "Wir würden uns über jede Unterstützung freuen", sagt Protzmann.

Sie werde mit Beyer in den nächsten Wochen/Monaten zukünftige Sponsoren ansprechen oder anschreiben. "Wir stehen beide als Ansprechpartner gerne zur Verfügung", sagt Protzmann.
Kontakt: Elke Protzmann, Zweite Bürgermeisterin, Telefon: 09568/1654, E-Mail: elke.protzmann@necnet.de, Fax: 09568/879032, Erlenweg 13, in 96465 Neustadt;
Dr. Gerhard Beyer (Seniorenbeauftragter), Telefon 09568/8919450, E-Mail: Beyer-brk@t-online.de, Angerweg 13, in 96465 Neustadt.


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