22 erlesene Traubensorten in den unterschiedlichsten Geschmacksvarianten
und Größenklassen von S bis XXL wurden anlässlich der "Coburger Weinlese" am
Obstlehrgarten aufgetischt und zur Verkostung angeboten. Trotz des für
Biotrauben schwierigen Jahres - Falscher und Echter Mehltau machten sich
breit - konnte sich die Ernte sehen lassen.

Thomas Neder, Geschäftsführer des Kreisverbandes Coburg für Gartenbau und
Landespflege, konnte über 50 Obstfreunde im herbstlichen Lehrgarten
begrüßen und vor dem Geschmackstest zu einem Rundgang durch die Anlage
einladen. Hier reiften neben zahlreichen Herbst- und Winteräpfeln und
Herbsthimbeeren auch noch die großfruchtigen Indiana-Bananen und die kleinen
Fruchtzwerge der urgesunden Bayernkiwis, die Neder als interessante
Besonderheiten und Ergänzung für Hausgärten als Empfehlung den Obstfreunden
mit auf den Weg gab.

Akribisch wurden die Eindrücke der einzelnen Traubensorten bei der
Verkostung und optischen Bewertung von Beiratsmitglied Hans Kuhn und Peter
Janson notiert. Nach einem kritischen Geschmackstext und einer visuellen
Bonitierung wurden die Trauben mit Noten wie in der Schule bewertet.

Das Rennen machte die großfruchtige, blaue Tafelsorte Isabella Blau. Bei den
blauen Tafeltrauben hinterließen weiterhin Fiorito und Ontario gute
Eindrücke. Bei den kernlosen beziehungsweise kernarmen Sorten wurden Himrod und New
York (Lakemont) sehr positiv bewertet. Bei den gelben kleinfruchtigeren Traubensorten kam Excelsior, bei den blauen Muscat Blue auf die vorderen Plätze.

Der Obstlehrgarten ist noch bis Ende Oktober geöffnet. Das neue
Jahresprogramm des Kreisverbandes erscheint gegen Ende des Jahres auf der
Homepage des Kreisverbandes:
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