Autenhausen
Förderverein

Im Mai soll es mit dem Umbau des Bades in Autenhausen losgehen

Die groben Vorbereitungen sind vollbracht: Jetzt kann der Umbau des Schwimmbades in Autenhausen zum Naturbad beginnen.
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Die Ausdauer hat sich gelohnt: Die Mitglieder des Fördervereins freuen sich nun auf den Umbau (von links): Sascha Gagel, Andreas Gsänger, Josef Starkl, Christine Tranziska, Dominik Fick, Sonja Kunz und Heinz Gilbricht.  Foto: Gabi Arnold
Die Ausdauer hat sich gelohnt: Die Mitglieder des Fördervereins freuen sich nun auf den Umbau (von links): Sascha Gagel, Andreas Gsänger, Josef Starkl, Christine Tranziska, Dominik Fick, Sonja Kunz und Heinz Gilbricht. Foto: Gabi Arnold
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Laut dem Vorsitzenden des Fördervereins der Freizeitanlage Autenhausen, Andreas Gsänger, hat der Seßlacher Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung die Arbeiten an die ausführende Firma vergeben. Anfang Mai dieses Jahres soll der Umbau demnach losgehen und bis Juli dieses Jahres andauern.

Gsänger informierte bei der Mitgliederversammlung im Autenhausener Sportheim über den aktuellen Stand der Entwicklung. Wie mehrfach berichtet, war das im Jahr 1972 eröffnete Schwimmbad in die Jahre gekommen. Wegen hoher Sanierungskosten drohte die Schließung, die die Autenhausener Bürger verhindert hatten, indem sie den Förderverein gründeten und nach Finanzierungsmöglichkeiten suchten. So entstand der Gedanke, das marode Schwimmbad zu einem Naturbad umzubauen.

Bis es so weit war, mussten in den vergangenen drei Jahren immer wieder Hürden genommen werden, zum Beispiel hatte sich im vergangenen Jahr eine Finanzierungslücke aufgetan. Die Autenhausener ließen sich nicht entmutigen, blieben am Ball und packten in Eigeninitiative an.

Alles vorbereitet

Vor einigen Tagen haben sich viele Helfer im Schwimmbad versammelt, um die Sanierung vorzubereiten. "Es haben auch Leute mitgeholfen, die nicht im Förderverein sind und durch ihren Einsatz zeigen, dass sie hinter dem Projekt stehen", erzählte Gsänger. Auch der neue Bürgermeister Maximilian Neeb habe tatkräftig mit angepackt.

Alle drei Bürgermeisterkandidaten, so Gsänger, hätten sich vor der Bürgermeisterwahl zum "Autilus" bekannt. Kurz nach der Wahl des neuen Bürgermeisters sei der Förderbescheid vom "Amt für ländliche Entwicklung" eingetroffen. In die reinen Umbaukosten von 505 000 Euro flössen demnach ALE-Fördermittel in Höhe von 325 000 Euro. "Auf die Stadt Seßlach entfallen noch 176 000 Euro plus Mehrwertsteuer", informierte Gsänger.

Nachdem die Finanzierung in trockenen Tüchern sei, habe der Förderverein mit den Vorbereitungen begonnen und die alten Materialien entfernt. "Als die Folie aus dem Becken draußen war, hat man gesehen, wie dringend eine Renovierung ist", sagte Gsänger. Das neue Naturbecken bleibe zwar ein Folienbecken, man könne auf den Boden gucken. "Das Wasser bleibt klar, aber nicht so klar wie einem Chlorbecken", erklärte Gsänger. Die Klärung erfolge demnach mittels biologischer Stoffe in einem extra Klärbecken. Für die kleinen Besucher werde ein Wasserlauf mit vielen Spielmöglichkeiten angelegt. Außerdem sei es dem Förderverein gelungen, eine Breitwellenrutsche von zweit Metern Breite in die Ausschreibung zu nehmen. In einem weiteren Schritt wird die Freizeitanlage mit EU-Fördermitteln aus dem Leader-Fonds modernisiert. "Die Zusage liegt vor, wir warten sehnsüchtig auf den Förderbescheid", sagte Gsänger. Im Zuge dieser Leader-Maßnahme würden unter anderen die sanitären Anlagen erweitert, der Kiosk umgebaut und der Außenbereich neu gestaltet. Der Umweltgedanke stehe auch hier im Vordergrund: das Duschwasser soll mit Solarthermie beheizt und auf dem Dach der Blockhütte eine Solaranlage installiert werden.

Der Kassenstand des Fördervereins beträgt aktuell 38 000 Euro dank Mitgliederbeträgen, Spenden und eines Förderfonds der Sparkasse-Coburg Lichtenfels.



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