250 Seiten dick ist das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK), das der Stadtrat diese Woche auf den Weg gebracht hat. Dort stehen Ziele, Projekte und Visionen für "Bad Rodach 2020". Einer, der dieses Konzept als Projektmanager in den nächsten Jahren führend begleiten wird, ist Christoph Haider. Der 28-jährige Allgäuer hat zum 1. Januar die Nachfolge von Martin Rohm angetreten, der seine Aufgaben in Bad Rodach abgegeben hat. Ein guter Zeitpunkt, um eine Zwischenbilanz zu ziehen.
19 Schlüsselprojekte stehen im ISEK. Nicht alle - man denke nur an ein weiteres Hotel mit direktem Anschluss an die Therme - werden sich kurz- und mittelfristig erfüllen lassen. Das weiß auch Bürgermeister Gerold Strobel (Freie Wähler): "Wir brauchen Zeit, um uns zu entwickeln." Auch wenn das ISEK auf Wunsch der Regierung von Oberfranken und als Basis für Mittel aus der Städtebauförderung entstanden ist, geht es weit über die bauliche Entwicklung in der Stadt hinaus. "Der investive Teil ist nicht so groß wie woanders", sagte Rohm bei seinem Abschiedsbesuch im Rathaus. Eine Therme, die brauchte man in den Arbeitsgruppen zum Beispiel nicht mehr vorschlagen - die haben die Bad Rodacher ja schon.


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