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Coburg
Tradition

Im Coburger Rathaus wurden Geldbeutel gewaschen

Beim Verein Tanzsportgarde Coburger Mohr wird ein alter alemannischer Brauch gepflegt.
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Der Coburger Mohr beim Geldbeutelwaschen im Rathaus.Foto: privat
Der Coburger Mohr beim Geldbeutelwaschen im Rathaus.Foto: privat

Auch wenn der Tanzsport beim Coburger Mohr im Mittelpunkt steht, gehören die "tollen Tage" mit Weiberfasching, Gaudiwurm und Rosenmontagsbesuchen genauso fest in den Kalender der Tanzsportgarde wie der alte alemannische Brauch des Geldbeutelwaschens am Aschermittwoch.

Oberbürgermeister Norbert Tessmer hatte vorausschauend für ausreichend Wasser im Brunnen des Coburger Rathauses gesorgt. Das tradtionelle Geldbeutelwaschen diente früher laut Überlieferung nicht nur dazu, die Fastnachter von den eventuell begangenen sieben Todsünden reinzuwaschen, sondern soll auch wieder Geld in deren leeren Geldbeutel spülen.

Für die meisten Narrenzünfte bedeutet dieser Brauch den Abschluss der laufenden Session, für die Aktiven und das Komitee des Coburger Mohr wird es nun im März bei den Süddeutschen Meisterschaften in Trier erst so richtig ernst, gilt es hier das Ticket für die Deutsche Meisterschaft zu lösen.

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