Coburg
Handball

HSC verfolgt Hüttenberger Protest weiter

Die Coburger Zweitliga-Handballer haben die Hoffnung, am "Grünen Tisch" erfolgreich zu sein, längst noch nicht aufgegeben.
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Jan Gorr haderte in Hüttenberg mit den Schiedsrichterinnen. Nach Prüfung des Sachverhaltes durch einen Fachanwalt hofft der Trainer und Sportliche Leiter des HSC Coburg auf einen erfolgreichen Einspruch.CT-Archiv
Jan Gorr haderte in Hüttenberg mit den Schiedsrichterinnen. Nach Prüfung des Sachverhaltes durch einen Fachanwalt hofft der Trainer und Sportliche Leiter des HSC Coburg auf einen erfolgreichen Einspruch.CT-Archiv

Im Anschluss an die mit 22:23 (12:12) denkbar knapp verlorene Zweitligapartie beim TV Hüttenberg zogen sich die Verantwortlichen des HSC 2000 Coburg zurück, um über einen Einspruch zu beraten und vermerkten diesen in der technischen Abschlussbesprechung im Spielprotokoll ("Tageblatt" vom 23. September).

Grünes Licht von Anwalt Käding

Nach Ansicht des Videomaterials und nach Rücksprache mit Fachanwalt Helge-Olaf Käding hat sich der HSC Coburg dafür entschieden, den Einspruch offiziell zu verfolgen.

Konkret geht es in diesem Einspruch um die Situation rund um die letzte Auszeit des HSC Coburg: Der Coburger Anwurf nach dem letzten Tor des TV Hüttenberg war aus HSC-Sicht bereits ausgeführt als es zum Auszeitpfiff und der damit verbundenen Spielunterbrechung kam. Nach der Auszeit erfolgte jedoch die Spielfortsetzung mit erneutem Anwurf von der Mittellinie.

Nach Auffassung des HSC Coburg entsteht daraus für die verbleibende Spielzeit von vier Sekunden laut Hallenuhr eine völlig andere Spielsituation mit spielentscheidender Benachteiligung. Bis wann eine Entscheidung in dieser Angelegenheit fällt, ist derzeit offen. Jetzt ist das Sportgericht am Zug.

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