Coburg

HSC Coburg verliert die Generalprobe in Leipzig

Der letzte Test vor dem Re-Start ging verloren. Doch mit der Leistung war Trainer Ja Gorr zufrieden.
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Florian Billek traf in Leipzig sechs Mal. Foto: Hagen Lehmann
Florian Billek traf in Leipzig sechs Mal. Foto: Hagen Lehmann

Der HSC 2000 Coburg hat die Generalprobe vor dem Wiederstart in die Zweitliga-Saison am Samstag, 1. Februar in der HUK-Arena gegen den EHV Aue beim Erstligisten SC DHfK Leipzig verloren. Bei der 26:33-Niederlage präsentierte sich das Team von Trainer Jan Gorr dennoch ordentlich und ließ bis weit in die zweite Hälfte keinen Klassenunterschied erkennen.

Die aufgrund der Europameisterschaft und Verletzungen noch ohne fünf Stammspieler angetretenen Gastgeber waren in den entscheidenden Phasen allerdings eine Tick cleverer und nutzten vor allem in der Schlussphase kurze Schwächeperioden der Vestestädter effektiv aus.

Während der Leipziger Trainer André Haber ohne seinen deutschen Nationalspieler Philipp Weber auskommen musste, fehlten auf Coburger Seite gleich zwei Kreisläufer und zwei Rückraum-Asse: Stephan Zeman, der für Tschechien eine respektable EM spielte, und Marcel Timm (Handbruch) wurden von Mannschaftskapitän Sebastian Weber und dem erneut reaktivierte Dominik Kelm ersetzt.

Tobias Varvne und Andreas Schröder mussten angeschlagen ebenfalls passen, so dass den Coburgern nicht nur die Durchschlagskraft aus der zweiten Reihe fehlte, sondern auch im Abwehr-Zentrum musste fleißig improvisiert werden. Das gelang den "Gelb-Schwarzen" jedoch sehr gut, denn egal ob Weber mit Neuhold oder Kelm mit Knauer verteidigten, alle verdienten sich dabei Bestnoten.

Bis zur 42. Minute blieb die Partie ausgeglichen (21:21) und Trainer Jan Gorr war mit der Leistung seiner Truppe absolut einverstanden. Immer wieder versuchte es sein Team mit spielerischen Mitteln, weil die Durchschlagskraft fehlte. Mit "schnellen Beinen" und vielen Abräumsituationen über die Außen wurden auch immer wieder Lösungen gegen die massive 6:0-Abwehr der Leipziger gefunden.

Rechtsaußen Florian Billek war mit sechs Treffern - davon drei Siebenmeter - wieder einmal erfolgreichster Werfer. Viermal lochte Jakob Knauer ein und jeweils drei Mal waren Felix Sproß und Pontus Zetterman erfolgreich. Erstmals im Kader stand auch Youngster Dino Mustavic, der sich die Nominierung mit starken Leistungen im Bayernliga-Team verdiente.

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