Coburg

HSC Coburg plant nächsten Paukenschlag

Ohne den weiter angeschlagenen Andreas Schröder gastiert der Tabellenführer der 2. Liga bereits heute Abend beim gefährlichen TuS Nettelstedt-Lübbecke.
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Zufriedene Gesichter beim HSC: Während Trainer Jan Gorr (links) an der Seitenlinie Beifall klatscht und Co-Trainer Ralf Baucke fleißig die Statistik ausfüllt (sitzend auf der Bank), freuen sich Sebastian Weber (Nummer 11), Maximilian Jaeger und Florian Billek (rechts) über einen Treffer.
Zufriedene Gesichter beim HSC: Während Trainer Jan Gorr (links) an der Seitenlinie Beifall klatscht und Co-Trainer Ralf Baucke fleißig die Statistik ausfüllt (sitzend auf der Bank), freuen sich Sebastian Weber (Nummer 11), Maximilian Jaeger und Florian Billek (rechts) über einen Treffer.
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- Nach dem nicht erwarteten Kraftakt bis zum Erfolg gegen den EHV Aue in der Vorwoche bekommt es der HSC 2000 Coburg am heutigen Freitag mit einem größeren Kaliber in der 2. Handball-Bundesliga zu tun. Um 19.30 Uhr ist Anwurf beim TuS Nettelstedt-Lübbecke.

Nach eineinhalb enttäuschenden Spielzeiten "basteln" die Verantwortlichen des TuS bereits intensiv an der Mannschaft für die Saison 2020/2021, haben "die Katze jedoch noch nicht aus Sack" gelassen, sprich ihre ehrgeizigen Personalplanungen noch nicht preisgegeben.

2. Bundesliga

TuS Nettelstedt-Lübecke - HSC 2000 Coburg

Aktuell haben sie bei 22:16 Punkten und Platz 7 auch noch Aussichten auf die Aufstiegsplätze. Vier Zähler beträgt der Rückstand von Nettelstedt auf einen Aufstiegsplatz, acht auf den HSC, der wohl erneut auf Andreas Schröder verzichten muss. "Bis Freitag wird das zu eng, er befindet sich noch in der Reha-Maßnahme und würde uns natürlich extrem weiterhelfen", ist sich Coburgs Trainer Jan Gorr ziemlich sicher, dass er erneut improvisieren muss.

Er kann zwar bislang auf eine makellose Bilanz gegen TuS blicken, lediglich in einem Vorbereitungsturnier auf die Saison wurde verloren, warnt aber: "Das ist ein verkappter Erstligist mit viel Klasse und ungeheurer körperlicher Präsenz." Dem soll seine Mannschaft mehr Durchschlagskraft als gegen Aue im zweiten Durchgang entgegensetzen: "Das können wir besser als zuletzt und müssen es gegen Nettelstedt auch zeigen. Abwehr und das Gegenstoßspiel können solche Mängel auf Dauer nicht kompensieren."

Gegen die Erzgebirgler ist das gerade noch einmal gut gegangen, aber die Gastgeber haben nicht nur den Heimvorteil, sondern liebäugeln schon noch mit einer Rückrunde, ähnlich wie sie Nordhorn-Lingen vergangenes Jahr gelungen ist. Ganz oben erwartet wurden sie von den Handball-Experten vor der Saison ja sowieso.

Neun Verträge laufen aus

Das Team steht aber vor einem "recht umfassenden Umbruch auf der Platte", wie Nettelstedt verlautete, neun Verträge laufen aus. Diesmal müssen es aber noch die Etablierten schaffen, erstmals Punkte gegen den HSC zu sichern. Damit das nicht passiert, hat Gorr ein besonderes Auge auf den linken Rückraum mit Marian Orlowski und Valentin Spohn, der beim Jahresauftakt 2020 mit sechs Treffern glänzte.

Hinzu kommt auf der Mittelposition Roman Becvar, der "mit gewiefter Schnelligkeit viel Theater macht. Dem müssen wir eine gute Deckungsarbeit entgegensetzen." Aber da lag zuletzt trotz des Fehlens von Schröder und Timm nicht das Problem.

Danach zehn Tage Pause

Nach der Partie in der Merkur-Arena wartet auf die Coburger ein ungewohnter Rhythmus. Denn erst zehn Tage später steht die nächste Partie an.

Am 18. Februar, einem Dienstagabend, will Jan Gorr mit seinem Team in der Schwalbe-Arena "abheben" und einen weiteren Verfolger distanzieren. Doch das ist noch Zukunftsmusik.

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