Coburg

HSC Coburg: Drei Spiele bis zum bitteren Ende

Gegen Absteiger LHC Cottbus will sich der HSC 2000 Coburg für die peinliche Vorrunden-Niederlage rehabilitieren.
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Nicht nur Sebastian Roth ist in reihen des HSC 2000 Coburg enttäuscht. Der Neuzugang hatte sich in seinem ersten Jahr in der Vestestadt mehr erwartet. Sein Vertrag gilt aber auch für die nächste Saison, in der der Rückraumspieler wieder angreifen will. Foto: Albert Höchstädter
Nicht nur Sebastian Roth ist in reihen des HSC 2000 Coburg enttäuscht. Der Neuzugang hatte sich in seinem ersten Jahr in der Vestestadt mehr erwartet. Sein Vertrag gilt aber auch für die nächste Saison, in der der Rückraumspieler wieder angreifen will. Foto: Albert Höchstädter
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So war das in dieser Saison nicht zu erwarten. Bereits drei Spieltage vor dem Saisonende hat der HSC 2000 Coburg nicht nur keine Chancen mehr auf den Titel, sondern auch Platz Zwei, der Relegationsspiele gebracht hätte, ist endgültig außer Reichweite.

Die "Mission 2. Liga" ist zum "Rohrkrepierer" geworden, wie es ein maßlos enttäuschter Fan am Samstag nach der Niederlage in Bad Neustadt auf den Punkt brachte. Und dabei hoffte der treue Coburger Anhang doch bis zum (bitteren) Ende.

Nun geht es in den drei abschließenden Begegnungen (gegen Cottbus und Pirna zuhause, sowie bei der HSG Gensungen/Felsberg) nur noch darum, die Saison irgendwie versöhnlich zu Ende zu bringen.
HSC-Coach Horvat, der sich natürlich einen ehrenvollen Abschied vom HSC wünscht und nicht zuletzt deshalb noch drei Siege im Visier hat, muss erneut auf Maximilian Drude verzichten, der immer noch an seiner Bänderverletzung laboriert.

Im vorletzten Heimspiel ist für den HSC gegen den LHC Cottbus Wiedergutmachung im doppelten Sinne angesagt. Zum einen für die vermeidbare Niederlage in Bad Neustadt und für die Hinspielniederlage beim Schlusslicht, als man Anfang Dezember überraschend verlor.

"Diese Niederlage habe ich nicht vergessen. Das war wirklich ein Knackpunkt für die ganze Saison und wir haben uns nicht mehr richtig davon erholt. Damit sind wir in einen schlechten Strudel geraten und haben in Schlussphasen immer wieder unsere Ruhe verloren", erinnert sich Horvat nur ungern an das Spiel in Cottbus.
Er fordert noch einmal alles von seiner Mannschaft, Wehmut überkommt ihn nicht: "Das wäre unprofessionell. Ich arbeite am letzten Spieltag genauso wie am ersten, lasse meinen Jungs keine Ruhe. Auch jetzt wird nicht nur Fußball gespielt."

Horvat hat seine Mannschaft also zum drittletzten Mal auf einen jungen ehrgeizigen Gegner vorbereitet. "Die können frei und offen spielen. Ich will aber noch den 3. Platz, dazu brauchen wir die Punkte. Außerdem reicht eine Blamage gegen die Gegner." Dem Tabellenletzten haben die Zähler aus dem Hinspiel auch nichts genützt, bereits länger stehen sie als Absteiger fest. Trotzdem präsentieren sie sich sportlich ehrgeizig, haben Auerbach letzte Woche ein Remis abgerungen. Für den HSC wird bei derzeit 34:20 Punkten und Platz vier das Ergebnis des Vorjahres (37:23 Punkte, Platz fünf) wenn überhaupt, nur knapp übertroffen. Man hat ja auch noch ein Auswärtsspiel bei der abstiegsbedrohten HSG Gensungen/Felsberg. Wirklich ein bitteres Ende der ehrgeizigen "Mission 2. Liga".

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