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Ebersdorf
Coronakrise

Helden des Alltags - das Coburger Tageblatt sagt Danke!

Viele Menschen leisten derzeit einen wichtigen Einsatz für unsere Gemeinschaft. Allen voran natürlich in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen - aber auch anderswo. Wir stellen einige dieser "Helden des Alltags" in einer kleinen Serie vor.
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Wasserwart Sandro Köhler-Terz Foto: Berthold Köhler
Wasserwart Sandro Köhler-Terz Foto: Berthold Köhler

Rund 1000 Kubikmeter (also eine Million Liter) Trinkwasser bringen die Gemeindewerke pro Tag an den Mann - also nicht nur in die Haushalte, sondern auch in die Gewerbebetriebe. Dass dabei nichts schiefgehen darf, steht für Wasserwart Sandro Köhler-Terz (Bild) natürlich außer Frage: "Unser oberstes Gebot ist die Versorgung der Bürger mit Trinkwasser." Auch und insbesondere in diesen außergewöhnlichen Zeiten.

Für Sandro Köhler-Terz und seine beiden Kollegen heißt dies während der heißen "Corona-Phase": klar geregelter Schichtbetrieb. Während einer der Wassermeister Dienst hat, sind die anderen beiden daheim. Nein, da warten sie zwar nicht darauf, dass der diensthabende Kollege krank wird, aber sie stehen Gewehr bei Fuß. "Fällt einer von uns aus, muss sofort Ersatz her", sagt der 39-Jährige und betont das Wort "sofort" so, dass auch wirklich jeder versteht, dass mit "sofort" auch "sofort" gemeint ist.

Immerhin: Einen großen Rückschritt bei den Kundenkontakten gibt es für die Männer der Wasserversorgung angesichts der erweiterten Ausgangsbeschränkungen nicht. "Der überwiegende Teil unserer Arbeit findet eh im Hintergrund statt", erklärt Sandro Köhler-Terz. Aber klar gilt der Wunsch ans wassertrinkende Volk da draußen, daheim zu bleiben und sich bei Fragen telefonisch oder per Mail an die Gemeindewerke zu wenden. Auf persönliche Termine verzichten die Wassermeister derzeit lieber komplett.

Auswirkungen auf den Wasserverbrauch hat die Corona-Krise bislang noch nicht mit sich gebracht. Vermutlich eher eine Verschiebung, rechnet der 39-Jährige hoch, ohne jetzt in Details gehen zu können: "Vermutlich brauchen die Privathaushalte derzeit ein bisschen mehr, die gewerblichen Abnehmer dafür ein bisschen weniger."

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