Coburg

Hans Stöckl legt sein Amt nieder

Der Geschäftsführer der HSC Coburg GmbH hat sich die internen Abläufe beim Handball-Drittligisten anders vorgestellt und zieht deshalb am Jahresende seine Konsequenzen. Als "Fan" will er dem Klub aber weiter die Treue halten.
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Hans Stöckl legt nach eineinhalb Jahren sein Amt als Geschäftsführer der HSC Coburg GmbH am Jahresende nieder. Foto: Christoph Böger
Hans Stöckl legt nach eineinhalb Jahren sein Amt als Geschäftsführer der HSC Coburg GmbH am Jahresende nieder. Foto: Christoph Böger
Am 1. Juli 2011 begann 0die Amtszeit von Hans Stöckl beim HSC 2000 Coburg. Am 31. Dezember 2012 wird die kurze Ära des Geschäftsführers der HSC Coburg GmbH aber bereits wieder enden.
Der 67-jährigen Coburger hat einen Entschluss gefasst: Ja, sie haben Recht. Ich werde am Ende des Jahres meinen Posten niederlegen". Damit bestätigte der handballbegeisterte Funktionär eine entsprechende Tageblatt-Nachfrage.
Die Dinge hätten sich intern anders entwickelt, als er es sich vorgestellt hat. Daraus macht der ehemalige Personalchef der Firma Waldrich kein Hehl. Mehr will er zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht dazu sagen.
Die Vermutung, dass es in seiner fast eineinhalbjährigen Amtszeit immer wieder zu unterschiedlichen Auffassungen mit den anderen Entscheidungsträgern beim Handball-Drittligisten kam, liegt nahe.
"Unsere Gesellschafter habe ich schon vor längerer Zeit über meinen Schritt informiert".

Wird Knauer Nachfolger?

Dass Jochen Knauer, der bisherige Prokurist der HSC-GmbH und bereits Vorgänger Stöckls als Geschäftsführer, im neuen Jahr wieder dieses verantwortungsvolle Amt übernimmt, wollte Stöckl nicht bestätigen. Als GmbH-Chef wickelte er in den letzten Monaten auch Spielerverträge ab und war bei Verhandlungen mit möglichen Neuzugängen dabei.
Marten Beck, der Rechtsberater des Vereins, bezeichnete Stöckl bei dessen Amtsantritt als "einen mit allen Wassern gewaschenen Profi aus dem Wirtschaftsleben". Auf diesen muss der HSC 2000 Coburg nun bald verzichten.
Nicht aber auf den "Fan" Hans Stöckl, der in den letzten Jahren gemeinsam mit seiner Familie kaum ein Heimspiel in der HUK-Arena oder zuvor in der Angerhalle verpasste. Für den scheidenden Geschäftsführer bleibt der HSC 2000 Coburg eine Herzensangelegenheit": Ich bleibe dem Klub verbunden und drücke die Daumen, dass es mit dem Aufstieg noch klappt".

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