Seßlach
Stadtrat

Gute Angebote für die Jugend in der Stadt Seßlach

Das Seßlacher Angebot der Jugendpflege ist abwechslungsreich, es soll aber noch besser werden. Stadträte und Jugendpflegerin machten sich Gedanken.
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Svenja Merz, hier mit ihrem Vorgänger Silas Adner (Mitte, mit Bürgermeister Martin Mittag) berichtete dem Stadtrat in der jüngsten Sitzung, was sich bei der Seßlacher Jugendpflege tut. Archiv/Bettina Knauth
Svenja Merz, hier mit ihrem Vorgänger Silas Adner (Mitte, mit Bürgermeister Martin Mittag) berichtete dem Stadtrat in der jüngsten Sitzung, was sich bei der Seßlacher Jugendpflege tut. Archiv/Bettina Knauth
Die Sanierung des Rathauses ist in vollem Gange. Wie Bürgermeister Martin Mittag (CSU) am Dienstagabend informierte, ist der Saal komplett leer geräumt. Deshalb tagte der Stadtrat erstmals im Saal des Heimatmuseums. Dort ist momentan auch ein provisorisches Trauzimmer eingerichtet. Im Erdgeschoss des Hauses sind während der Umbauarbeiten am Rathaus die Jugendpflege und die Tourismusinformation untergebracht. Bereits in der kommenden Woche, so Mittag, werde der Betrieb wieder normal laufen.

Seit September des vergangenen Jahres ist die Jugendpflegerin Svenja Merz im Amt. Sie möchte die Angebote der Jugendpflege in der Stadt Seßlach weiter voranbringen und dazu eine Umfrage unter den Bürgern starten. "Wir möchten die Betreuungsangebote erhalten und weiter ausbauen", sagte sie. Unter anderen sollen auch Kinderstadtführungen angeboten werden.


Bedarf an Nachmittagsbetreuung

Wie der Rückblick zeigte, ist die Stadt Seßlach im Bereich der Jugendpflege bereits bestens aufgestellt. In vergangenen Jahr haben demnach 209 Kinder an der Ferienangeboten teilgenommen und damit 71 Kinder weniger als im Vorjahr. Dies liegt laut der Jugendpflegerin auch an den Rückgang der Geburten in Seßlach. Hingegen steigt der Bedarf an Nachmittagsbetreuung in der Schule. Demnach sind aktuell 60 Kinder angemeldet. Acht Mädchen und Jungen besuchen im Durchschnitt den Jugendtreff in Seßlach. Zu dem Angebot, so Merz, gehöre gemeinsames Kochen. Auch ein Raum sei in Zusammenarbeit mit den Studierenden der Hochschule Coburg neu gestaltet worden. Nach wie vor auf Erfolgskurs ist demnach auch die Shakerbar. Auch in diesem Jahr werden die Jugendlichen der Shakerbar wieder bei zahlreichen Termine alkoholfreie Getränke mixen. "Die Shakerbar wird beim 85-jährigen Jubiläum der HUK Coburg dabei sein", nannte Svenja Merz ein Beispiel. Mit 145 Besuchern werde das Kinderkino gut angenommen, so Merz. In diesem Jahr soll auch die dritte Etappe des Jakobsweges mit den Kindern gewandert werden. Carsten Höllein (SPD) wollte wissen, wie die Jugendtreffs in den Stadtteilen angenommen werden beziehungsweise regte er an, dass diese wiederbelebt werden. Als Beispiel nannte er den Beatschuppen in Autenhausen. Höllein bat außerdem darum, mit mehr Werbung auf die Stadtbücherei aufmerksam zu machen. Diese ist seiner Meinung nach in den Stadtteilen zu wenig bekannt. Renate Schubart-Eisenhardt (CSU) ist anderer Meinung. "Es kommen regelmäßig Schulklassen in die Bücherei. Sie ist also schon bekannt." Wie Bürgermeister Martin Mittag informierte, gibt es Überlegungen, offene Bücherschränke aufzustellen. Aber er sagte auch: "Es ist nicht möglich, dass die Bücherei zu den Leuten kommt, die Leute müssen in die Bücherei kommen."

Der Gemeinderat stimmte mehrheitlich den Änderungen des Flächennutzungsplans zu und gab somit grünes Licht zum Bau des "Solarparks Autenhausen" und "Solarparks Dietersdorf".
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