Coburg

Grundsteinlegung für den HUK-Wuselwald

Die HUK Coburg will als Arbeitgeberin die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern. Deshalb baut sie nun einen Betriebskindergarten.
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Die HUK Coburg baut den Kindergarten, die evangelisch-lutherische Gesamtkirchengemeinde betreibt ihn, die Stadt ist froh drum und die Kinder können sich freuen (von links): Klaus-Jürgen Heitmann, Sprecher der HUK-Vorstände, Rainer Mattern, Geschäftsführer der Gesamtkirchengemeinde, Oberbürgermeister Norbert Tessmer mit Caja und Luisa. Foto: Simone Bastian
Die HUK Coburg baut den Kindergarten, die evangelisch-lutherische Gesamtkirchengemeinde betreibt ihn, die Stadt ist froh drum und die Kinder können sich freuen (von links): Klaus-Jürgen Heitmann, Sprecher der HUK-Vorstände, Rainer Mattern, Geschäftsführer der Gesamtkirchengemeinde, Oberbürgermeister Norbert Tessmer mit Caja und Luisa. Foto: Simone Bastian

Direkt vor dem Verwaltungsgebäude rollen die Bagger und dröhnen die Rüttelplatten: Hier entsteht das Gebäude für den "HUK-Wuselwald", eine Kita mit 24 Krippen- und 25 Kindergartenplätzen. Nächstes Jahr im September soll der Flachbau bezugsfertig sein.

Am Dienstag wurde der symbolische Grundstein gelegt, in den zwei künftige Besucherinnen des Kindergartens, Caja und Luisa, ihre Hände drücken durften. Komplettiert mit einem HUK-Logo und der Jahreszahl soll die ausgehärtete Platte aus Knetbeton dann im Kindergarten verbaut werden.

Klaus-Jürgen Heitmann, Sprecher der HUK-Vorstände, sagte, dass die HUK Coburg den Kindergarten durchaus aus Eigennutz errichte: Mitarbeiter, die Beruf und Familie vereinbaren können, seien effektiver. Um die nötige Flexibilität zu gewährleisten, werde der Kindergarten Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr geöffnet haben (gesetzliche Feiertage ausgenommen). Die Platzvergabe erfolgt ganzjährig.

Als Träger tritt die evangelische Gesamtkirchengemeinde Coburg auf, die schon 40 Kindergärten betreibt und entsprechende Erfahrung hat, wie Heitmann sagte. Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD) lobte die Initiative des Unternehmens am Heimatstandort: "Für eine Stadt wie Coburg ist es ein Geschenk, einen solchen Arbeitgeber zu haben."

Das Gebäude ist für drei Betreuungsgruppen ausgelegt und wird laut HUK-Pressestelle in nachhaltiger Holzbauweise errichtet. Die HUK-COBURG investiert dafür mehr als fünf Millionen Euro. Neben den Gruppenräumen mit direktem Zugang zum Außengelände gibt es auch ein Kinderbistro mit Küche, einen Mehrzweckraum, Sanitär- und Personalräume. Es besteht zudem die Möglichkeit das Gebäude zu erweitern, damit eventuell weitere zwei Gruppen betreut werden könnten. Hierfür hat das Architektenbüro Babler und Lodde aus Herzogenaurach die Planungs- und Genehmigungsgrundlagen geschaffen.

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