Coburg

Großfahndung mit Hubschrauber in Coburg: Polizei suchte mehrere Männer

Am Donnerstagabend kreiste längere Zeit ein Hubschrauber über Coburg.
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Am Donnerstagabend kreiste ein Hubschrauber über Coburg. Symbolfoto: NEWS5 / Grundmann
Am Donnerstagabend kreiste ein Hubschrauber über Coburg. Symbolfoto: NEWS5 / Grundmann

Am Donnerstagabend ist es auf der Lauterer Höhe zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen. Details dazu sind noch nicht bekannt, denn die Polizei hielt sich den gesamten Freitag sehr bedeckt zu dem Vorfall. Bekannt ist lediglich, dass eine Person verletzt wurde und dass es sich bei den mutmaßlichen Tätern um bis zu fünf Männer handeln soll. Am Freitagabend wurde immerhin bekannt, dass mindestens zwei Tatverdächtige dingfest gemacht werden konnten.

Mit Suchscheinwerfer

Unmittelbar nach dem Vorfall gegen 21 Uhr hatte die Polizei am Donnerstagabend eine Großfahndung eingeleitet. Dabei kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz, der in zum Teil sehr niedriger Flughöhe über dem Stadtgebiet kreiste - mit eingeschaltetem Suchscheinwerfer. Weil dadurch etliche Menschen aufgeschreckt wurden, entbrannte in den sozialen Medien sofort eine Diskussion zu möglichen Hintergründen. Ist etwas Schlimmes passiert? Ein Verbrechen gar?

Alleine die Tatsache, dass sich das Polizeipräsidium Oberfranken einschaltete, lässt darauf schließen, dass es sich nicht lediglich um eine Bagatelle gehandelt haben muss. "Es gab eine körperliche Auseinandersetzung", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums auf Anfrage. 

Termin beim Haftrichter

Später wurde erklärt, dass noch eine Absprache mit der Staatsanwaltschaft erfolgen muss. Gegen 17 Uhr kam immerhin die Bestätigung, dass mindestens zwei der mutmaßlichen Täter noch am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Zur tatsächlichen Anzahl der mutmaßlichen Täter wollte man sich aber weiterhin nicht äußern. Stattdessen wurden weitere Informationen für Samstag angekündigt. Immerhin stellte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken noch klar, dass "zu keinem Zeitpunkt" eine Gefahr für die Öffentlichkeit bestanden habe. Das lässt darauf schließen, dass die geflüchteten Täter nicht bewaffnet waren.

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