Scheuerfeld
Stundenlange Suche

Großeinsatz am Scheuerfelder Teich: Retter auf der Suche nach zwei Mädchen unter dem Eis

Eine Autofahrerin sieht am Sonntagnachmittag zwei Mädchen auf dem Eis des Scherfelder Teichs. Rettungskräfte suchen zwei Stunden lang im Wasser nach den Kindern - ergebnislos.
Artikel drucken Artikel einbetten
Nach zwei Stunden Einsatz sind die Retter sicher: Im Wasser sind die zwei Mädchen nicht. Eine Autofahrerin hatte am Nachmittag zwei Schlittschuhfahrerinnen auf dem Scheuerfelder Teich gesehen und vorsorglich die Polizei alarmiert. Foto: Hagen Lehmann
Nach zwei Stunden Einsatz sind die Retter sicher: Im Wasser sind die zwei Mädchen nicht. Eine Autofahrerin hatte am Nachmittag zwei Schlittschuhfahrerinnen auf dem Scheuerfelder Teich gesehen und vorsorglich die Polizei alarmiert. Foto: Hagen Lehmann
+3 Bilder

Wer will sich schon vorwerfen lassen, nicht alles getan zu haben? Für den Einsatzleiter der Polizei, Florian Geiger, jedenfalls ist klar: "Wir suchen nach den Mädchen, bis wir Gewissheit haben oder ausschließen können, dass die beiden Mädchen im Teich eingebrochen sind."

Es ist Sonntag gegen 17.30 Uhr, und rund um den kleinen Teich in Scheuerfeld-Eichhof wimmelt es von Feuerwehrleuten aus Coburg, Weidach und Weitramsdorf, Polizeieinsatzkräften und Rettern der BRK Wasserwacht. Von der Drehleiter der Feuerwehr Coburg aus wird das ganze Terrain beleuchtet. Zwei der etwa 30 Rettungsschwimmer sind mittlerweile seit 15 Minuten im Wasser und schlagen die Eisdecke auf. Das Loch, das die Beamten in der Teichmitte vorgefunden hatten, ist schon auf das Zehnfache vergrößert.

Scheuerfeld: Autofahrerin alarmiert Polizei

Um 16.40 Uhr hatte sich eine Autofahrerin bei der Polizei gemeldet, weil sie zwei Mädchen auf dem Teich hatte Schlittschuhlaufen sehen. Da die Eisdecke jedoch viel zu dünn ist, um darauf zu laufen, alarmiert sie die Polizei. Zwei Notärzte, zwei BRK Rettungswagen sowie die Feuerwehren rücken umgehend an.

 

Relativ schnell ist man sich vor Ort einig, dass es sich um einen Fehlalarm handeln muss, da das Loch im Eis - nach Rücksprache mit dem Teichbesitzer - aufgrund einer Wärmequelle immer da ist. Schlittschuhspuren befinden sich nur rund um den Steg, auf der anderen Seite des Loches. Im Loch selbst können die Rettungsschwimmer stehen. In Spezialanzügen, an Seilen, mit einem kleinen Boot und Leitern hangeln sich die Wasserwachtler von Scholle zu Scholle.

Nach zwei Stunden Suche wird Einsatz beendet

Nach zwei Stunden wird der Einsatz abgebrochen. "Wir können ausschließen, dass sich die Mädchen im Wasser befinden", sagt Florian Geiger in Absprache mit BRK-Einsatzleiter Volker Drexler-Löffler und Florian Friedrich von der Wasserwacht. Im Teich gibt es keine Strömung und rund um das Loch wurde in einem breiten Radius alles abgesucht.

Lesen Sie auch: Waschmaschine brannte im Keller eines Mehrfamilienhauses im Kreis Coburg



was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren