Coburg
Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt in Coburg eröffnet: Christkind und OB haben wichtige Botschaft

Das Coburger Christkind und der Oberbürgermeister mahnen bei der Eröffnung, den Geist der Weihnacht nicht zu vergessen.
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Das nasskalte Wetter hielt die Besucher nicht vom Marktplatz fern. Foto: Barbara Herbst
Das nasskalte Wetter hielt die Besucher nicht vom Marktplatz fern. Foto: Barbara Herbst
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Was wäre der Weihnachtsmarkt, wenn nicht so viele Menschen dort zusammenkämen? Und was wäre, wenn sie beim Aufbau nicht einander helfen würden? Menschen brauchen einander, sagt das Christkind (Femke Flessa): "Keiner kann das Leben alleine bewältigen."

Auch Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD) fand zur Eröffnung des Weihnachtsmarkts nachdenkliche Worte: Die mit Weihnachten verbundene Botschaft "Friede auf Erden" sei ein lohnendes Ziel, nicht nur angesichts der Auseinandersetzungen in Syrien und im Jemen. Auch im Kleinen könne jeder dazu beitragen, es zu erreichen: Viele alltägliche Auseinandersetzungen, auch und gerade in den "asozialen Netzwerken" seien mit etwas gutem Willen vermeidbar, sagte der OB.

Zur Besinnlichkeit trugen der Chor der Grundschule Neuses und der Bezirksposaunenchor mit Weihnachtsliedern bei. Auch dem kleinen Elias (vier Jahre) dürfte schon ganz weihnachtlich zumute gewesen sein, als er dem Christkind persönlich seinen selbstgemalten Wunschzettel überreichen durfte.

Danach beschenkte das Christkind zusammen mit dem Nikolaus die Kinder, die sich an der Rathaustür versammelt hatten. Auf dem Marktplatz selbst war zu dieser Zeit schon kaum mehr ein Durchkommen. Wer die Weihnachtsmarkteröffnung am Freitag verpasst hat, erhält am heutigen Samstag eine zweite Chance: Um 17 Uhr wird der Kinder-Weihnachtsmarkt am Albertsplatz eröffnet - und das Christkind schaut selbstverständlich auch vorbei.



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