Ahorn
Gemeinderat

Freizeitzentrum in Witzmannsberg nimmt Gestalt an

Das generalsanierte Freizeitzentrum in Witzmannsberg soll im September eröffnet werden. Im Außenbereich ist noch einiges zu tun.
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Bei einer Besichtigung informierte sich der Gemeinderat Ahorn über die Baufortschritte im Freizeitzentrum Witzmannsberg. Die Gaststätte öffnet bereits im Juli. Foto: privat
Bei einer Besichtigung informierte sich der Gemeinderat Ahorn über die Baufortschritte im Freizeitzentrum Witzmannsberg. Die Gaststätte öffnet bereits im Juli. Foto: privat

Gleich zwei große Baumaßnahmen hat die Gemeinde Ahorn in diesem Jahr zu stemmen: das neue Lehrschwimmbecken im Schusterbau der Johann-Gemmer-Schule und den Umbau des ehemaligen Freizeitzentrums in Witzmannsberg. Letzteres soll, so teilte Bürgermeister Martin Finzel in der jüngsten Gemeinderatssitzung mit, bereits im September nach der umfangreichen Generalsanierung eröffnet werden.

Gaststätte öffnet schon im Juli

Die Gaststätte im Freizeitzentrum öffne dank des neuen Pächters sogar bereits im Juli, freute sich Finzel. "Es wird ein Ausflugsziel mit Biergartenbetrieb, zu dem man hinfahren und -wandern kann."

Laut Bürgermeister fließen für den Außenbereich und die Gaststätte neue Fördergelder. Im Freizeitzentrum würden die Arbeiten zügig voranschreiten, die Heizung laufe bereits, Lüftung und Elektroinstallation seien ebenfalls schon eingebaut, als nächstes stünden die Putz-, Trockenbau- und Sanitärarbeiten an.

Lediglich die Fertigstellung des Außenbereichs werde etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, denn schließlich solle die einst parkähnliche Anlage wieder freigelegt werden. Da hier der Borkenkäfer zugeschlagen hat, würden derzeit die beschädigten Bäume entfernt.

Im Schusterbau der Schule

Nachdem das Schwimmbad im Freizeitzentrum geschlossen werden musste, suchte die Gemeinde nach einer Lösung und fand diese: Ein Lehrschwimmbecken wird in den Schusterbau der Ahorner Schule eingebaut. Im Moment werden laut Finzel Stromleitungen, Bodenbeläge, Heizungs- und Wasserleitungen ebenso entfernt wie belastende Baustoffe. "In Kürze finden die Abbrucharbeiten im Bereich des künftigen Bades statt." Allerdings werde dies auch mit Lärm und vor allem mit Schwerlastverkehr in der Schulstraße und in der Thüringer Straße verbunden sein, prognostizierte er. Zur Sicherheit gebe es in diesem Bereich nun eine Einbahnstraßenregelung.

Udo Bohl (CSU) machte darauf aufmerksam, dass es beim Volksbegehren auch um die Lichtverschmutzung gehe. Er sprach damit einen Antrag an, wonach der Geh- und Radweg von Eicha nach Schafhof durchgängig beleuchtet werden soll. Während SPD, Freie Wähler und Grüne für diesen Antrag sind, lehnt die CSU-Fraktion eine durchgängige Beleuchtung ab.

Der Bürgermeister meinte dazu, dass in der Gemeinde Ahorn durchaus viele Menschen den Weg in das Rathaus gefunden hätten, um das Volksbegehren zu unterschreiben. "Nun bin ich gespannt, was die Gespräche mit der Staatsregierung ergeben."

Wird Radweg beleuchtet?

Generell dürfe aber nicht nur die Landwirtschaft in Pflicht genommen. Das Thema Beleuchtung werde man noch einmal besprechen, sicherte er zu. Die Gemeinde Ahorn leiste bereits einen Betrag zum Naturschutz beispielsweise mit entsprechenden Flächen.

Matthias Aust (SPD) fand die Reaktion vieler Landwirte auf das Volksbegehren schade, er hätte sich anstelle einer Trotzreaktion lieber eine Zusammenarbeit mit den Bauern gewünscht.

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