Coburg
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Foodtruck Festival in Coburg: kulinarische Vielfalt erleben

Extrem lecker wurde es auf dem Schlossplatz beim Original Foodtruck Festival mit Streetfood aus aller Welt. Bereits zum vierten Mal rollten über 20 Trucks und Foodtrailer mit ihren mobilen Küchen an.
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Ein abwechslungsreiches Angebot unter freiem Himmel genossen zahlreiche Besucher beim Foodtrack Festival auf dem Schlossplatz.Foto: Wolfgang Desombre
Ein abwechslungsreiches Angebot unter freiem Himmel genossen zahlreiche Besucher beim Foodtrack Festival auf dem Schlossplatz.Foto: Wolfgang Desombre
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Das 4. Foodtruck Festival auf dem Schlossplatz stand am Wochenende im Zeichen des internationalen Genusses.

In den kulinarischen Gerichten spiegelte sich die ganze Vielfalt an unterschiedlichen Essenskulturen dieser Welt wieder. Streetfood ist Essen, das locker und leicht unterwegs genossen werden kann und aufgrund der kleineren Menge handlich ist. Es boomt regelrecht in den Metropolen der Welt. Auch in der Vestestadt haben diese Köstlichkeiten ihre Liebhaber gefunden.

Die Foodtruck Festival Veranstaltungen der letzten drei Jahre in Coburg haben einen großen Besucherandrang ausgelöst. Und so war es nicht verwunderlich, dass sich bereits kurz nach Öffnung die Besucher aus nah und fern ein Stelldichein gegeben hatten.

Von süß bis herzhaft

Die teilnehmenden Foodtrucks kamen aus ganz Deutschland und boten internationale Spezialitäten an. Egal ob Burger, Pulled Pork, Premium Hot Dogs, Gekochtes und Gegrilltes sowie Spezialitäten aus dem Smoker, Burritos oder Veganes - auf den Speisekarten der rollenden Küchen war einiges zu finden, was man nicht immer serviert bekommt.

Das Foodtruck LineUp "Bramburi & More" aus Kulmbach hatte selbst gemachte Gitterkartoffeln mit Dip im Angebot. Bramburi ist der altdeutsche Name der Kartoffel, erzählte Holger Griesenbrock. Es werde alles selbst zubereitet und auch die sechs verschiedenen Soßen seien absolut frisch.

Mit einem Donuttruck ist Manuela Schmidt aus Heilsbronn in die Vestestadt gekommen. Zwanzig verschiedene Sorten hatte sie mitgebracht und damit die "Naschkatzen" verwöhnt. Insgesamt hatte die Donut-Factory 40 Donuts im Sortiment.

Die Donuts werden selbst produziert und mit vier Trucks die Feinschmecker beliefert, erzählte Manuela Schmidt. Mit dem Verkauf in Coburg sei sie sehr zufrieden, denn am Abend würden die Besucher Schlange stehen. Tagsüber bevorzugen sie mehr herzhafte Sachen und abends die süßen Köstlichkeiten. Mit den Wespen müsse sie zu dieser Jahreszeit leben, sagte Manuela Schmidt. Bislang habe sie relativ wenig Stiche bekommen und wenn es mal passiert, dann sei dies schon schmerzhaft.

Insektenküche

Fabian Schug und seine Freundin Felicia kamen extra aus Bamberg nach Coburg, um die köstlichen Käsespätzle zu genießen. Aber auch die Burger seien hier phantastisch und so kommen die Beiden seit drei Jahren immer zum Foodtruck-Festival in die Vestestadt.

Dr. Bob's Insektenküche hatte die Besucher zur Insekten-Dschungelprüfung eingeladen. Christian Westhäuser und Sohn Tim aus Untersiemau hatten sich Heuschrecken ausgewählt. Da die Familie derzeit den Fleischverbrauch etwas reduziert hat, wollten sie mal die probieren.

Eigentlich ist die Familie per Zufall zum Foodtruck-Festival gekommen. Sie waren auf dem Markt einkaufen und suchten sich eine Strecke nach Untersiemau, um mit dem Rad wieder heimzufahren. "Wir probieren es einfach mal", sagten sie sich und bestellten sechs gegrillte Heuschrecken. "Es war kein kulinarischer Kick", stellten Vater und Sohn fest.

Terry Fertsch kam mit dem Truck "Peterbilt" auf den Schlossplatz und hatte Süßigkeiten wie Popcorn, gebrannte Mandeln und Ähnliches dabei. Der 18 Meter lange Truck ist 33 Jahre alt und erfordert beim Fahren schon etwas Übung. Das Getriebe ist nicht synchronisiert und deshalb ist beim Schalten Zwischengas geben erforderlich.

Hüpfburg

Eine Kinder-Ecke mit Hüpfburg, dazu Trampoline garantierten Abwechslung für die ganze Familie. Die Cover-Band "The Honkytones" unterhielt die Gäste mit Hits der 50er bis heute und begleitete das Publikum über die beiden Tage.

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