Coburg
Alarm

Feuerwehreinsatz im Coburger Steinweg

Qualm in einem Bekleidungsgeschäft alarmierte zuerst die Angestellten und dann die Rettungskräfte. Doch die Suche nach der Ursache erwies sich als schwierig. Schließlich entdeckten Feuerwehrleute einen technischen Defekt.
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Bevor die Feuerwehr den Qualm aus den hinteren Geschäftsräumen nach vorne blies, wurden die Textilien ins Freie gebracht.
Bevor die Feuerwehr den Qualm aus den hinteren Geschäftsräumen nach vorne blies, wurden die Textilien ins Freie gebracht.
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Ein Löschfahrzeug mit Drehleiter, zwei weitere Feuerwehrautos, ein Rettungswagen und die Polizei haben gestern in der Mittagszeit die Aufmerksamkeit der Passanten im Steinweg auf sich gezogen. Doch zunächst gab es nichts Spektakuläres zu sehen, nur ein wenig Qualm im Inneren eines Bekleidungsgeschäfts. "Eine Angestellte hatte uns alarmiert. Sie vermutete einen Brand in einem Schalterschrank außerhalb des Ladens", erzählt Stadtbrandrat Ingolf Stökl. Er war mit neun Kameraden vor Ort. Die Zahl der Einsatzkräfte und Fahrzeuge seien Standard bei einer Alarmierung.
Zwei Kameraden haben sich mit Atemschutzmasken auf die Suche nach der Ursache der Rauchgasentwicklung gemacht. Schließlich stellte sich heraus, dass es einen technischen Defekt an einer Lampe gab. Der Schwelbrand sei aber von selbst wieder ausgegangen. "Trotzdem haben wir vorsichtshalber die Schließung des Geschäfts angeordnet und dann so viel wie möglich an Waren herausgeholt." Denn durch die Gase, die als Folge des Schwelbrands entstanden waren, habe es schlecht gerochen. Auch die Polizisten packten mit an und bugsierten die Kleiderständer nach draußen. Etwa anderthalb Stunden dauerte der Einsatz. Das Geschäft bleibt erst einmal bis Mittwoch geschlossen.
Aus Datenschutzgründen konnte der Stadtbrandrat nichts über die Qualität des Brandschutzes in dem Laden sagen. Allgemein weise die Feuerwehr aber darauf hin, dass besonders in Bekleidungsgeschäften das Personal geschult sein sollte. Die Angestellten müssten wissen, wie sie sich im Notfall zu verhalten haben und wann es notwendig ist, Kunden zu evakuieren. "Dazu gibt es gesetzliche Vorgaben." Und ein Feuerlöscher vor Ort wäre auch gut.
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