Lautertal
Bausachen

Feuerwehr muss die Koffer packen

Der Gemeinderat beschloss, das Gemeindehaus in Tiefenlauter zu verkaufen. Deshalb muss die Feuerwehr- umziehen, die dort einen Gemeinschaftsraum hat.
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Das Gemeindehaus in Tiefenlauter soll verkauft werden. Dazu ist auch der Umzug der Feuerwehr erforderlich. Gemeinde Lautertal
Das Gemeindehaus in Tiefenlauter soll verkauft werden. Dazu ist auch der Umzug der Feuerwehr erforderlich. Gemeinde Lautertal
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Bürgermeister Sebastian Straubel gab in der Lautertaler Gemeinderatssitzung am Donnerstag bekannt, dass die vorbereitenenden Arbeiten für den Verkauf des Gemeindehauses in Tiefenlauter bereits in Angriff genommen worden seien. Für die Feuerwehr ist die Verwaltung bereits auf der Suche nach Alternativen. Die Löschgruppe hatte einen Gemeinschaftsraum im Gebäude und lagerte dort Gerätschaften.

In der Nähe der Autobahn will die Naturstrom AG aus Forchheim auf einer Sonderfläche den "Solarpark Rottenbach" errichten. Da der Vorentwurf alle Überlegungen von Verwaltung und Gemeinderat berücksichtigt, wurde diesem zugestimmt. Damit kann die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden sowie sonstigen Trägern öffentlicher Belange erfolgen.

Gemeindegeschäftsführer Hans Frieß wies diesbezüglich auf die Änderung des Flächennutzungsplans hin. Parallel dazu sei zum Verfahren auch der Grünordnungsplan enthalten.

Zum Bauleitverfahren des Baugebietes "Blauer Hügel II" würdigte das Gremium die Stellungnahmen aus der Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange anhand des Bebauungsplans vom Ingenieurbüro Koenig & Kühnel aus Weitramsdorf und erließ den Satzungsbeschluss. Der Vorschlag von Manfred Menzel auf das weitere Herausziehen der Ortsschilder bis zur Einmündung des Baugebietes zur Erhöhung der Verkehrssicherheit werde durch die Verwaltung nochmals geprüft, so Bürgermeister Sebastian Straubel.

Lautertal soll einen Mehrgenerationenspielplatz in Unterlauter bekommen. Dafür hatte das Gremium schon im letzten Jahr votiert. Die Planungsarbeiten erledigt das Planungsbüro Strunz in Bamberg für 36 000 Euro.

Bereits im Vorjahr war auch die Anschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges LF 20 für die Feuerwehr Lautertal beschlossen worden. Damit hat der Gemeinderat als begleitendes Ingenieurbüro die Firma IBG aus Heilbronn beauftragt. Die Kosten dafür liegen bei 3400 Euro.

Probleme gab es mit der Anerkennung des Seniorentickets beim Wechsel vom OVF-Bus in den SÜC-Bus in Oberlauter. Darauf hatte Udo Bühling hingewiesen. Das habe die Arbeitsgemeinschaft ÖPNV mit der SÜC geregelt: Wer umsteigt, kann nun einfach mit dem Seniorenticket weiterfahren.

Für die Jubiläumsfeierlichkeiten der Gemeinde und der Feuerwehr vom 27. bis 30. Juni 2019 vergab der Gemeinderat den Auftrag zum Aufbau eines Festzeltes für 8600 Euro an die Firma Lentz aus Lautertal.

Aufgrund des Bayerischen E-Gouvernement-Gesetzes sind die Kommunen ab 2019 verpflichtet, ein Informationssicherheitskonzept zu entwickeln. Der Gemeinderat vergab diesen Auftrag an die Firma Living Data für 10 000 Euro.

Erhebliche Mobilfunklücken gibt es teilweise noch im Bereich der oberen Ortsteile. Die sollen nun von der Deutschen Telekom geschlossen werden. Dazu wird in Neukirchen ein neuer Mobilfunkmast errichtet, teilte Sebastian Straubel mit.

In der Ortsstraße "Weihers" in Tremersdorf waren Haarrisse am Hauptkanal aufgetreten. Um den dadurch erfolgten Fremdwassereintritt zu beseitigen, waren kurz vor Weihnachten dringende Reparaturen nötig. Die Kosten lagen bei 3500 Euro.
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