Coburg
Graffito-Aktion

Farbe als Bekenntnis einer Schule

Schüler des Coburger Gymnasiums Casimirianum besprühten ganz legal eine Wand, es ist ihr Glaubenssatz gegen Rassismus.
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Studienrätin Ines Hoepfel, die den Kurs leitete, ließ den Schülern unter fachkundlicher Anleitung des "Sprayers Alex" (Alexander Reuther) freien Lauf bei ihrer Sprühaktion.  Foto: Doris Weidner
Studienrätin Ines Hoepfel, die den Kurs leitete, ließ den Schülern unter fachkundlicher Anleitung des "Sprayers Alex" (Alexander Reuther) freien Lauf bei ihrer Sprühaktion. Foto: Doris Weidner
Auf der Bertelsdorfer Höhe zeigten die Schüler des Casimirianums unter Mitwirkung von Schülern des Alexandrinums und des Ernestinums in einer Graffito-Sprühaktion nicht nur, was sie in einem Kurs gelernt haben, sondern auch Flagge in Bezug auf "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage".

Sie gestalteten kunstvoll ein Themen-Graffito gegen Rassismus an einer Wand der Wege-Unterführung Willy-Hussong-Straße in der Nähe der HUK-Coburg - und das Ganze völlig legal. Die Aktion war zunächst an der Schulmauer in der Gymnasiumsgasse am Casimirianum geplant, das Vorhaben war jedoch wegen Bauarbeiten der Stadt Coburg derzeit nicht möglich ist.

Das Ganze hat einen wichtigen Bezug, den die Schülersprecherin Lotta Grahmann bei der Titelverleihung 2015 an das Casimirianum skizzierte: "Es ist seit Jahrzehnten ein ungeschriebenes Gesetz, dass jeder so akzeptiert wird, wie er ist, egal aus welchem Land der Klassenkamerad kommt oder welcher Religion er angehört. Diesen Schulgeist schätze ich an unserer Schule so."
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