Coburg
Entlassfeier

Fachschule für Maschinenbautechnik Coburg hat ihre Prüfungen abgeschlossen

Der Abschluss an der Fachschule für Maschinenbautechnik Coburg kommt dem Bachelor gleich. 23 Schüler haben das geschafft.
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Die Staatliche Fachschule für Maschinenbautechnik zeichnete vier staatlich geprüfte Maschinenbautechniker mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung aus (von links): Klaus Anderlik, Schulleiter Gerhard Schmid, Alexander Schmidt, Pascal Kleuderlein, Jannik Bätz, Patrick Hümmer, IHK-Präsident Friedrich Herdan und Landrat Sebastian Straubel. Foto: Desombre
Die Staatliche Fachschule für Maschinenbautechnik zeichnete vier staatlich geprüfte Maschinenbautechniker mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung aus (von links): Klaus Anderlik, Schulleiter Gerhard Schmid, Alexander Schmidt, Pascal Kleuderlein, Jannik Bätz, Patrick Hümmer, IHK-Präsident Friedrich Herdan und Landrat Sebastian Straubel. Foto: Desombre

Die Staatliche Fachschule für Maschinenbautechnik Coburg verabschiedete eine staatlich geprüfte Maschinenbautechnikerin und 22 staatlich geprüfte Maschinenbautechniker. Die Absolventen der Fachschule erhielten am Montag den Lohn der letzten zwei Jahre: ein Wertpapier, das Abschlusszeugnis zum staatlich geprüften Techniker und zur staatlich geprüften Technikerin für Maschinenbautechnik.

Alle in der Klasse haben die Abschlussprüfung bestanden, vier Schüler sogar mit einem Einser-Schnitt. Sie wurden mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet: Pascal Kleuderlein (1,82), Alexander Schmidt (1,82), Jannik Bätz (1,56) und Patrick Hümmer (1,30). Der Meisterpreis wird den besten Prüfungsteilnehmern eines Abschlussjahrgangs verliehen. Elf Schüler haben eine Ergänzungsprüfung im Fach Mathematik abgelegt, zehn von ihnen erhalten deswegen zusätzlich ein Zeugnis über die Fachhochschulreife. Jeder Absolvent bekommt zudem eine sogenannte "Meisterprämie", die sich ab diesem Schuljahr auf 2000 Euro beläuft.

Sehr gute Projektarbeiten

Schulleiter Gerhard Schmid sagte, bei den Projektarbeiten habe es "einige richtig, richtig gute" gegeben, beispielsweise die von Jannik Bätz und Alexander Schmidt, die gemeinsam mit der Firma Rösler eine Vorrichtung zum Montieren und Demontieren einer Turbine für Strahlmittel entwickelt, konstruiert und gebaut haben. Oder die von Florian Freytag, der in Zusammenarbeit mit der Coburger Hochschule einen modularen Messestand entwickelt hat. Von der Schule seien nun alle "freigesprochen" und dürfen nun alle Möglichkeiten nutzen, die sich durch ihren Abschluss böten, sagte der Oberstudiendirektor. "Es ist jetzt an Ihnen, mit Ihrem Wertpapier zu spekulieren. Investieren Sie. Es reicht nicht, es jetzt in den Tresor zu sperren und zu hoffen, dass sein Wert sich von allein nach oben entwickelt."

Klaus Anderlik, Leiter des Amtes für Schulen, Kultur und Bildung der Stadt Coburg, sagte, der Fachkräftemangel sei allerorts das Thema und die Absolventen hätten sich persönlich dafür entschieden, etwas dagegen zu unternehmen. Der Beschluss, hier in diese neue Fachschule gut 750 000 Euro zu investieren, sei seinerzeit einstimmig ergangen, denn die Stadt Coburg habe es für wichtig gehalten, eine weitere Alternative dem attraktiven Schulstandort hinzufügen zu können. Viel Engagement und Durchhaltevermögen hätten die Examinanden bewiesen, um auf diese herausragende Position der Karriereleiter zu gelangen, würdigte IHK-Präsident Friedrich Herdan. Das Jahr 2019 bleibe im Umfeld schwierig. Dennoch habe der Wirtschaftsraum Zukunft.

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