Sonnefeld
Abschlussfeier

Entlassfeier an der Mittelschule Sonnefeld: Jetzt geht es auf die hohe See des Lebens

Entlassfeier mit Metapher: Auf maritime Art wurden die 18 Absolventen der Mittelschule Sonnefeld verabschiedet.
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Das sind (von links) die erfolgreichsten Absolventen der Mittelschule Sonnefeld: Justin Jung, Tom Laufer, Antonia Scheler, Maximilian Hohnhaus, Daniel Dunajski; dahinter: Andreas Scheler, Michael Keilich, Timo Fuchs, Michael Lege, Max Lachner.  Foto: Klaus Oelzner
Das sind (von links) die erfolgreichsten Absolventen der Mittelschule Sonnefeld: Justin Jung, Tom Laufer, Antonia Scheler, Maximilian Hohnhaus, Daniel Dunajski; dahinter: Andreas Scheler, Michael Keilich, Timo Fuchs, Michael Lege, Max Lachner. Foto: Klaus Oelzner

"Es ist geschafft", stellte Timo Fuchs als Klassenleiter mit einem seemännischen Ahoi erleichtert fest, als bei der feierlichen Verabschiedung in der Schulaula 18 Schüler der Mittelschule Sonnefeld ihr Abschlusszeugnis in den Händen hielten. Als Kapitän und Steuermann des imaginären Lernschiffs blickte er auf drei gemeinsam gestaltete Jahre zurück. Und nun seien alle in den sicheren Hafen der Schulentlassung eingelaufen - Höhepunkt und Abschluss gleichzeitig. Fuchs zeigte gemeinsam um-schiffte Klippen auf, beschrieb Zwangsstopps auf Inseln zur Aufarbeitung vernachlässigten Lernstoffs, durchstreifte berufsorientierende Praktikerinseln oder sechswöchige Ankerzeiten in den Ferienhäfen zu nutzen. Ausgestattet mit Gepäck fürs Leben gingen sie schließlich an Land, um sich neuen Aufgaben zuzuwenden. "Alle 18 Passagiere bemühten sich erfolgreich, Wissen und Können zu erweitern. Zehn Entlassschüler haben zusätzlich das Zeugnis des qualifizierenden Abschlusses in der Tasche", beschrieb der Klassenleiter seine nicht immer leichte, aber erfolgreich gemeisterte Aufgabe, Kurs zu halten.

An das kürzlich begangene Schulhausjubiläum auf dem Dercksenberg und die Bemühungen der Gemeinde um zeitgemäße Ausstattung der Räume am Schulstandort Sonnefeld erinnerte Bürgermeister Michael Keilich. "Die Schule hat euch Wissen vermittelt, aus dem ihr etwas machen könnt", unterstrich das Gemeindeoberhaupt an die Absolventen gewandt, bevor er zu Leistungen und Erreichtem gratulierte.

Jetzt die Koffer packen

Auch Schulleiter Michael Lege blieb bei dem Bild einer Reise übers weite Meer. Der Tag der Schulentlassung sei der rechte Zeitpunkt, die Koffer zu packen, das Abschlusszeugnis oben drauf zu legen und gepaart mit Schulwissen sich neuen Aufgaben zu widmen, sagte er. Das könnten schulische Weiterbildung oder der Einstieg in berufliche Chancen sein. Ein markanter Gepäckanhänger, so Lege, solle dabei stets an den Schulabschluss erinnern.

Gemeinsam überreichten Schulleiter und Klassenleiter die in handschriftlich signierten Umschlägen gelegten Zeugnisse und wünschten den Absolventen das Beste für die Zukunft.

Mit einem Notendurchschnitt von 2,5 gilt Daniel Dunajski als bester Absolvent, gefolgt von Justin Jung (2,7) und dem gleich bewerteten Trio Maximilian Hohnhaus, Tom Laufer und Antonia Scheler (2,8). Der Vorsitzende des Elternbeirats überreichte ihnen Anerkennungspräsente. Geschenke des Elternbeirats bekamen auch die im Jahreslauf bei vielfältigen Aufgaben besonders einsatzfreudigen Schülerinnen, Schüler und Sandra Nossek für ihr soziales Engagement.

Für den Elternbeirat würdigte Andreas Scheler die erzielten schulischen Ergebnisse, natürlich nicht ohne sich bei den Lehrern und den Eltern gleichermaßen zu bedanken, verbunden mit guten Wünschen für den weiteren Lebensweg. Im Namen der Absolventen fassten Saski Ketterer und Diana Mai ihren Dank in Worte. Marco, Nele, Max und Achmet umrahmten mit mehreren Stücken ebenso lautstark wie taktvoll als von Konrektor Max Lachner geführte "Bunkerband" den Festakt in der Aula. Dabei wurde bekannt, dass nicht nur die 18 Absolventen, sondern auch Timo Fuchs und Max Lachner zum Schuljahresschluss die Grund- und Hauptschule Sonnefeld verlassen, um neue Aufgaben (voraussichtlich im benachbarten Ebersdorf) aufzunehmen. Außerdem wird im nächsten Schul-jahr in Sonnefeld wieder ein M-7-Zug etabliert. Vorangegangen war dem Festakt eine von Gabriele Hantke und Güntner Czepeck gemeinsam gestaltete kirchliche Andacht.

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