Rund 8000 dieser "Goldenen Käsereiben" kamen bei diesem Fackellauf zum Einsatz, und eine wird nach den olympischen Spielen in Coburg zu sehen sein.

Sie reiht sich dann ein in die Wand mit Olympiafackeln, die Stefan Grus dort hat installieren lassen. Grus ist beim Deutschen Schützenbund (DSB) in Wiesbaden zuständig für Archiv, Bibliothek und Museum des Verbands. Das Museum befindet sich seit 2003 auf Schloss Callenberg. Die Ausstellung wurde seit der Eröffnung Zug um Zug erweitert.

Von Anfang an gehörte Sportschießen zu den olympischen Disziplinen. Die Sportpistolen des Olympia-Wiedererfinders Pierre de Coubertin sind ebenfalls im Museum zu finden. Die Olympiafackeln bekam der DSB sie von einem Sportschützen und Mäzen geschenkt: Heinz Habbe aus Mühlheim sammelte die Fackeln seit 1988 bei seinen Reisen zu den olympischen Sommerspielen in aller Welt. Außerdem besaß er die Fackeln von den zwei deutschen Spielen 1936 (Berlin) und 1972 (München). Stefan Grus kaufte eine Fackel aus Mexiko (1968) dazu. Dies deswegen, weil der damalige Olympiasieger im Kleinkaliberschießen, Bernd Klingner, seine Waffe mit der gesamten Ausrüstung und die Medaille dem Museum überlassen hat.

Das Deutsche Schützenmuseum auf Schloss Callenberg bei Coburg ist Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 11 bis 17 geöffnet. Montags und bei Sonderveranstaltungen geschlossen. Auskünfte unter Telefon 09561/5515-0.