Coburg
Auftritt

Eine große musikalische Familie feiert auf dem Coburger Albertsplatz

Für einen Nachmittag wird der Albertsplatz zum Zentrum in Coburg. Möglich macht dies der Spielmannszug des TV 1894 Coburg Neuses, der sein 60-jähriges Bestehen mit einem Sternmarsch und einem großem Konzert zelebriert.
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Zahlreiche Mitwirkende vereinte das Großkonzert am Nachmittag auf dem Albertsplatz.  Foto: Jochen Berger
Zahlreiche Mitwirkende vereinte das Großkonzert am Nachmittag auf dem Albertsplatz. Foto: Jochen Berger
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" Spaß an der Musik, aber auch Kameradschaft und lange Freundschaften, dies ist der Grund, warum sich Menschen im Spielmannszug wohl fühlen." Carmen Werner, musikalische Leiterin des Spielmannszuges Neuses, ist selber seit 45 Jahren mit viel Freude dabei und hat diese Freude auch ihren Kinder Franziska und Sebastian weitergegeben.

"Die Kinder hatten noch die Windeln an, aber bereits mit Stolz das Schild des Spielmannszuges getragen." Heute ist Sebastian selber der Abteilungsleiter im TV Neuses und das Schild wird jetzt vom vierjährigen Bastian getragen.

Trotz des reifen Alters von 60 Jahren wird die Jugendarbeit beim Spielmannszug des TV 1894 Coburg Neuses groß geschrieben. Bereits seit fünf Jahren ist die elfjährige Lorena mit viel Eifer bei der Sache: " Zuerst habe ich Querpfeife gespielt und jetzt seit zwei Jahren Saxofon."

Musik ist bei ihr ein ständiger Begleiter, so besucht sie die sechste Klasse am Gymnasium Albertinum. Wie groß die musikalische Familie ist, sieht man an den vielen Gästen, die zum 60. Geburtstag angereist sind. So war der Höhepunkt der Feierlichkeiten der Sternmarsch mit Musikgruppen aus Nordhalben, Bad Rodach mit Unterstützung von Gleichamberg, Marktrodach, Schmölz, Creidlitz und den Gastgebern aus Neuses.

Musik kann nicht nur Generationen verbinden, sondern auch ein Leben lang Begleiter sein. So ist es bei Heinz Angermann von den Creidlitzer Musikanten, der bereits bei der Gründung seines Spielmannszuges 1954 dabei war: " Es ist ein Hobby, das einem bis ins hohe Alter Freude machen kann, ich bin immer noch mit Klarinette und Saxofon dabei."

Familie bedeutet aber auch, dass man sich von vielen Veranstaltungen kennt, gemeinsam musiziert und die nächste Generation schon wieder heran zieht. So ist es auch bei Familie Pröger, deren Papa der Dirigent des Landesorchesters ist. " Wir sind bei solchen Veranstaltungen mit der ganzen Familie vor Ort und Sarah und Julian wachsen da einfach mit hinein." Dass sie alle eine große Familie sind, merkten die Zuschauer auch beim abschließenden Großkonzert.
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