Fürth am Berg
Gesangverein

Ehrungen beim "Liederkranz": Lore Martin hat bereits seit 70 Jahren Spaß am Singen

Der "Liederkranz" Fürth am Berg feierte sein 150-jähriges Bestehen. Dabei wurden langjährige und verdiente Mitglieder ausgezeichnet.
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Ehrungen erfuhren aktive und passive Mitglieder des Gesangvereins "Liederkranz" Fürth.Manja von Nida
Ehrungen erfuhren aktive und passive Mitglieder des Gesangvereins "Liederkranz" Fürth.Manja von Nida
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"Singen macht Spaß!" Mit diesen Worten begrüßte Vorsitzender Volker Leicht zur 150-Jahr-Feier des Gesangvereins (GV) "Liederkranz" Fürth am Berg das Publikum im Festsaal der Gaststätte "Grüntal". Diese Freude am Singen präsentierten gleich zum Festauftakt die mitwirkenden Chöre unter der Leitung von Walter Friedrich.

Der Frauenchor Mupperg unter der Leitung von Chorleiterin Ines Eckardt, der Männergesangverein Gestungshausen mit Chorleiter Ralf Fischer und der gemischte Chor des "Liederkranzes" Neustadt, der mit der "Waldeslust " Mönchröden unter der Leitung des Chorleiters Wolfgang Friedrich brillierte, ließen mit ihren Liedbeiträgen das 150-jährige "Geburtstagskind" musikalisch hochleben.

Dass Singen wirklich Spaß macht, dem konnte Ehrenmitglied Lore Martin nur zustimmen: Sie ist seit sieben Jahrzehnten unermüdlich dabei, verpasst kaum eine Singstunde und ist zudem Notenwartin. Nur zehn Jahre später widmete Roland Gundermann seine Stimme dem Fürther "Liederkranz". Hanne Wagner trat wiederum weitere zehn Jahre später hinzu. Ulrike Molketeller und Waltraud Hoberg blicken immerhin auf ein Vierteljahrhundert Chorgesang.

Dieses großartige Freizeitvergnügen der aktiven Sänger konnte Martin Langbein, Vorsitzender der Sängergruppe Steinachtal, bei deren Auszeichnung nicht hoch genug würdigen. Eine Ehrung und Würdigung galt aber auch passiven Mitgliedern wie Margot Schulze für ihre 60-jährige Vereinstreue. 50 Jahre sind Ulrike Bätz und Anneliese Engel dabei, 40 Jahre Gabriele Bär sowie 25 Jahre Louise Gruber, Wolfgang Haida, Norbert Höhn, Thomas Reichenbacher, Doris Roschlau und Gunda Szadzik.

Auch der Fürther "Liederkranz" selbst erhielt eine Ehrenurkunde des Deutschen Chorverbandes und des Fränkischen Sängerbundes zum 150-jährigen Bestehen als Dank und Anerkennung für das in der Vergangenheit gezeigte Engagement.

Oberbürgermeister Frank Rebhan zollte der "professionellen Vereinsführung" mit Vorsitzendem Volker Leicht und Chorleiter Walter Friedrich ein großes Kompliment für die musikalische Leistung des "Liederkranzes". Er teilte mit, dass der Kultursenat beschlossen habe, die Mittel zur Unterstützung der Kulturvereine deutlich anzuheben.

Stellvertretend für die sechs Fürther Vereine (Förderkreis Fürther Burg, Feuerwehr, Grenzlandschützen, Interessengemeinschaft Antennenanlage, Obst- und Gartenbauverein sowie TSSV) gratulierte Wolfgang Zarske, Vorstand des Fürther OGV: "Der ,Liederkranz‘ als ältester der Fürther Vereine ist der Verein, der fast alle Veranstaltungen festlich gestaltet."

Vorsitzender Leicht erinnerte in seiner Chronik daran, dass 1862 der Deutsche Sängerbund in Coburg gegründet worden sei. Und eine "Schnapsidee" der Fürther sei dann 1868 gewesen, einen Gesangverein zu gründen.

Wenn sich am ersten Advent die Adventsfenster in der Alten Schule in Fürth am Berg öffnen, lädt der "Liederkranz" zur Ausstellung über seine 150-jährige Vereinsgeschichte ein.mvn

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