Ebersdorf bei Coburg
Umgehung

Ebersdorf: Neuer Ärger um Kreisstraße "CO 13"

Landrat Michael Busch (SPD) ist sauer, weil die Bahn wichtige Unterlagen mehrere Wochen lang nicht weitergeleitet hat.
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Die Autofahrer auf der Ebersdorfer Ortsdurchfahrt, wie hier in der Querstraße, müssen weiter auf den Bau einer Umgehung warten. Foto: Berthold Köhler
Die Autofahrer auf der Ebersdorfer Ortsdurchfahrt, wie hier in der Querstraße, müssen weiter auf den Bau einer Umgehung warten. Foto: Berthold Köhler
Beim Bau der Umgehung für Ebersdorf mit der neuen Kreisstraße CO 13 gibt es erneute Verzögerungen. Das hat Landrat Michael Busch (SPD) bei einer Sitzung des Ausschusses für Landkreisentwicklung und Wirtschaftsfragen im Landratsamt bestätigt. Ursache für die erneuten Probleme war offensichtlich eine Anfrage der DB-Netz AG an den Landkreis Coburg, die allerdings von der Deutschen Bahn nicht weitergeleitet wurde.

Michael Busch war deshalb ganz schön stinkig. Er habe keine Lust mehr, schimpfte der Landrat, von der Öffentlichkeit für erneute Probleme beim Bau der Straße gescholten zu werden. Sechs bis acht Wochen sind nach Einschätzung Busch verloren gegangen, weil bei der Bahn die Anfrage einfach liegen blieb.
Inzwischen sei das Problem zwar gelöst, doch Busch empfand die Schwierigkeiten mit der Bahn zunehmend als "unerträglich". Dass man sich bei der Bahn von der Privatisierung verschiedener Unternehmensbereiche mehr Effizienz erhofft, ließ den Landrat auf jeden Fall nur abwinken: "Alles, was von der Bahn privatisiert wurde, ist langsamer als jede Behörde."

Baubeginn ist noch offen

Ursprünglich sollte mit dem Bau der Umgehung zwischen dem Ebersdorfer Ortseingang und Großgarnstadt noch in diesem Frühjahr begonnen werden. Derzeit gibt es allerdings keine zeitlichen Angaben dazu aus dem Landratsamt.

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