LKR Coburg
Feuerwehr-Prüfung

Die Feuerwehrjugend zeigt in Bad Rodach, was sie kann

Bei der Jugendleistungsspange ging es sehr sportlich zu. Die Stärkeren zogen die Schwächeren mit, so dass alle Erfolg hatten.
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Ihr Können stellten Feuerwehranwärter bei den Prüfungen zum Deutschen Jugendleistungsabzeichen unter Beweis. Unter anderem musste ein Löschangriff vorschriftsmäßig aufgebaut werden. Foto: Martin Rebhan
Ihr Können stellten Feuerwehranwärter bei den Prüfungen zum Deutschen Jugendleistungsabzeichen unter Beweis. Unter anderem musste ein Löschangriff vorschriftsmäßig aufgebaut werden. Foto: Martin Rebhan
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Die Jugendfeuerwehr im Landkreis Coburg ist auf einem sehr guten Weg. Dies wurde jüngst wieder unter Beweis gestellt, als die Nachwuchskräfte eingeladen wurden, die Prüfung zur Deutschen Jugendleistungsspange, der höchsten möglichen Leistungsprüfung im Jugendbereich, abzulegen. Insgesamt 38 Feuerwehranwärter und zehn Anwärterinnen aus 20 Feuerwehren stellten sich in sechs Gruppen auf dem Sportgelände des TSV Bad Rodach den Aufgaben und den gestrengen Augen der zehn Schiedsrichter. Das Besondere an dieser Leistungsprüfung ist, dass nicht nur feuerwehrtechnisches Wissen, sondern auch sportliche Leistungen abgerufen werden. So standen neben einem vorschriftsmäßigen Löschangriff eine Schnelligkeitsübung, bei der 120 Meter Schlauch kerzengerade in möglichst kurzer Zeit verlegt werden mussten, auch ein 1500-Meter-Staffellauf und das Kugelstoßen auf dem Programm.

Damit aber nicht genug. Am Ende "löcherte" Kreisbrandrat Manfred Lorenz die Teilnehmer noch mit Fragen rund um das Feuerwehrwesen, wollte aber auch wissen, ob sich die jungen Menschen mit dem Zeitgeschehen beschäftigen. "Es macht total Spaß, mit den Jugendlichen zu arbeiten", betonte Lorenz, dem es darauf ankam, dass in den jeweiligen Gruppen die Starken die nicht so starken mitziehen und alle dann gemeinsam zu Erfolg kommen.


"Das fällt niemandem in den Schoß"

"Die intensive Jugendarbeit, die wir im Kreis betreiben, lohnt sich", betonte der Kreisbrandrat und fügte hinzu: "Ich bin angesichts dessen sehr zuversichtlich, dass wir mittel- bis langfristig das Feuerwehrwesen im Landkreis aufrechterhalten können." Sehr zufrieden zeigte sich auch Kreisjugendwart Oliver Rupp, dass alle Teilnehmer der Jugendfeuerwehren Bergdorf, Neustadt, Meilschnitz,, Rödental, Zeickhorn, Niederfüllbach, Ebersdorf bei Coburg, Ahorn, Grub am Forst, Kleingarnstadt, Wellmersdorf, Merlach, Gauerstadt, Großwalbur, Kleinwalbur, Meeder, Wiesenfeld, Elsa, Bad Rodach und Mährenhausen den Anforderungen gerecht geworden sind und ab sofort das begehrte Abzeichen tragen dürfen. Dass die Nachwuchskräfte die Hürden meisterten, kommt nach Worten von Oliver Rupp nicht von ungefähr. "Es gehört knallhartes Üben dazu, um die Prüfungen zu
bestehen. In den Schoß fällt das Leistungsabzeichen niemandem", betonte der Kreisjugendwart.

Die nächste Möglichkeit, die Prüfungen zum Deutschen Jugendleistungsabzeichen abzulegen, besteht nach Worten von Oliver Rupp im Jahr 2020.
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