Coburg
Zusammenschluss

Die Diakonie rettet den Verein Hilfe für das behinderte Kind Coburg

Die Wefa wird Mehrheitsgesellschafter der Heilpädagogische Einrichtungen, des Schulförderzentrums und der Medizinisch-Therapeutischen Einrichtungen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der Neubau auf der Bertelsdorfer Höhe  hatte die finanziellen Rücklagen des Vereins Hilfe für das behinderte Kind Coburg verbraucht. Jochen Bergeer
Der Neubau auf der Bertelsdorfer Höhe hatte die finanziellen Rücklagen des Vereins Hilfe für das behinderte Kind Coburg verbraucht. Jochen Bergeer
Die Zukunft des Vereins Hilfe für das behinderte Kind Coburg und seiner drei Töchtergesellschaften ist "so gut wie" in trockenen Tüchern. Dekan Stefan Kirchberger bezeichnet sich als glücklichen Mann, das er zusammenfügen kann, was zusammen gehört. Voraussichtlich zum Schuljahresbeginn, spätestens bis Anfang Oktober wird die Wefa in Ahorn 51 Prozent der Heilpädagogische Einrichtungen, des Schulförderzentrums und der Medizinisch-Therapeutischen Einrichtungen übernehmen und damit Mehrheitsgesellschafter. 49 Prozent zeichnet weiterhin der Verein.
Notwendig geworden war der Zusammenschluss durch die finanzielle Schieflage, in der der Verein geraten war. "Wir machen das aus inhaltlichen Gründen nicht gegen die wirtschaftliche Vernunft", sagt der Dekan bei einer Pressekonferenz, in der auch Probleme und Zukunftsängsteder Mitarbeiter angesprochen wurden. Diakon Franz K. Schön vom Vorstand des Diakonischen Werkes unterstrich die Bedeutung des Personals und machte deutlich, dass es durch den Zusammenschluss zu keinen Entlassungen oder Vertragsänderungen bei den Mitarbeitern kommen wird.
Hintergründe und weitere Informationen folgen.


was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren