Coburg
Management

Die Coburger Markthalle "weiterentwickeln"

Sebastian Hofmann ist der neue Geschäftsführer für die Markthalle. Er sieht sich als Ansprechpartner und Macher.
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Sebastian Hofmann in der Markthalle. Nach seiner Ausbildung zum Hotelfachmann arbeitete er schwerpunktmäßig in Schnittstellenbereichen von Restaurant/Bar/Küche. Zuletzt war er Restaurantleiter in einem Bamberger Hotel. Foto: Simone Bastian
Sebastian Hofmann in der Markthalle. Nach seiner Ausbildung zum Hotelfachmann arbeitete er schwerpunktmäßig in Schnittstellenbereichen von Restaurant/Bar/Küche. Zuletzt war er Restaurantleiter in einem Bamberger Hotel. Foto: Simone Bastian
Er stammt aus Oberbayern, hat zuletzt in Bamberg ein Hotelrestaurant geleitet und will nun die Coburger Markthalle voranbringen: Sebastian Hofmann stellte sich am Freitag den Coburger Medienvertretern vor und skizzierte, wie er sich seine Arbeit vorstellt.

Es ist ihm auch nicht verborgen geblieben, dass die Markthalle viel diskutiert wird. Vor allem in den sozialen Netzwerken wird jede Meldung über die Markthalle am Albertsplatz mit den Worten kommentiert, das Konzept könne eh nicht funktionieren. Die Außenwahrnehmung ist dabei anscheinend eine andere als die von innen. "Wahnsinnig starke Partner" habe die Markthalle, die Stimmung sei gut, sagt Hofmann. Und warum solle man das Konzept in Coburg nicht in eine neue Richtung entwickeln können als die gängigen Markthallen? In denen gibt es vor allem frische Lebensmittel, oft auch etwas teurer. Aber sie haben, wie die Markthalle 9 in Berlin-Kreuzberg oder die Markthalle von Werner Häfele in Winnenden einen Discounter in unmittelbarer Nähe. Diese Voraussetzungen gibt es in Coburg nicht.

Werner Häfele fungierte bislang als Geschäftsführer der Markthalle Coburg GmbH, deren Teilhaber er auch ist. Aber es liegen eben auch 300 Kilometer zwischen Coburg und Winnenden, und das erwies sich als Problem, wie Hofmann einräumt. Er wohnt zwischen Coburg und Bamberg - und das sei ja schon ein ganzes Stück näher, sagt der 32-Jährige.

Er "brenne für diese Aufgabe", versicherte der gebürtige Münchner. Seit 4. Juli ist er auf dem Posten, mit 20 Stunden in der Woche. Am Anfang, so sagt er, werde er sich stärker engagieren. Auch am Samba-Samstag (14. Juli) wird er in der Markthalle zu finden sein: Birgit Ebert eröffnet ihre "Liaison au Chocolat" mit einer Aktion "Schoko trifft Samba" im Barbereich (10 bis 14 Uhr). Es werden auch Getränke ausgeschenkt. Wer will, kann das Glaspfand für einen guten Zweck spenden.


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