Weidhausen bei Coburg
Jubiläum

Der Weidhäuser Adler ist wieder auf Höhenflug

Der FC Adler Wedihausen feierte sein 100-jähriges Bestehen mit einem abwechslungsreichen Festabend.
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Schirmherr Bürgermeister Markus Mönch (rechts) übergab das Plakat der Sportplatzeinweihung aus dem Jahr 1979 an Vorsitzenden Thomas Eckstein. Vom ehemaligen Kämmerer der Gemeinde Gerhard Friedrich wurde es sorgsam aufbewahrt. - Foto: Alexandra Kemnitzer
Schirmherr Bürgermeister Markus Mönch (rechts) übergab das Plakat der Sportplatzeinweihung aus dem Jahr 1979 an Vorsitzenden Thomas Eckstein. Vom ehemaligen Kämmerer der Gemeinde Gerhard Friedrich wurde es sorgsam aufbewahrt. - Foto: Alexandra Kemnitzer
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Mit einem Festakt hat der FC Adler im Saal des Vereinslokals "Braunes Ross" sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Videobotschaften (unter anderem vom Präsidenten des Bayerischen Fußballverbandes, Rainer Koch), ein Bilderquerschnitt der Jahrzehnte, Sketche, Grußworte und Musik vom Duo "Fast & Slow" unterhielten die Mitglieder.

"Wir sind schuldenfrei und haben eine Anlage, die im Top-Zustand ist", freute sich der Vorsitzende, Thomas Eckstein, in seinem Rückblick. Positiv fiel auch Friedrichs sportliche Bilanz aus: sowohl im Tischtennis als auch im Fußball gebe es Erfolge. So hat die erste Fußballmannschaft ungeschlagen schon vor Saisonende als Meister den Aufstieg perfekt gemacht und spielt in der neuen Saison in der Kreisliga. Damit sei das Ziel zum Jubiläum erreicht worden. Auch die zweite Mannschaft habe die Optionen, in die nächste Spielklasse aufzurücken.

Die Tischtennisabteilung rangiert bei der Nachwuchsarbeit bayernweit auf dem dritten Platz und steht bis auf bayerischer Ebene im Spielbetrieb. Etabliert habe sich die moderne Vereinsverwaltung, in die viele Mitglieder eingebunden werden. Aus der Chronik war weiter zu erfahren, dass der Verein in den 100 Jahren bisher von 20 Vorsitzenden geführt wurde.

Bürgermeister Markus Mönch (parteilos) schnürte erstmals im Alter von sieben Jahren für den "Adler" die Fußballstiefel und hatte 1981 als Flügelspieler seinen ersten Einsatz. "Mein Herz schlägt schwarz-gelb", versicherte Mönch und bezeichnete den Verein als Institution. Für seine mehr als 400 Mitglieder hält der FC Adler nach Ansicht des Bürgermeisters mit seinen Sportstätten die "allerbeste Infrastruktur vor". Stellvertretend für das Auf und Ab im Vereinsleben nannte Mönch die Fußballabteilung: "Hier war zwischen Kreisklasse und Landesliga alles dabei."

Es lohnt, sich einzubringen

Auch wenn sich die Zeiten im Hinblick auf Werte und das Vereinswesen wandeln, lohne es sich, die Treue zu halten und sich einzubringen. Markus Mönch betonte, dass die Gemeinde Weidhausen reich an Vereinskultur sei, von ihr lebt und sie deshalb die Vereine unterstütze. Der Schirmherr ermutigte, an Bewährtem festzuhalten aber auch neue Wege zu gehen: "Ich bin zuversichtlich, dass der Adler auch weiterhin fliegt. Als Geschenk hatte Markus Mönch ein gerahmtes Plakat der Sportplatzeinweihung aus dem Jahr 1979 für das Sportheim dabei.

"Den Sportverein von morgen frühzeitig in den Blick zu nehmen, ist ein Gütesiegel für einen Traditionsverein wie den FC Adler", sagte BFV-Kreisspielleiter Egon Grünbeck. Er spielte selbst einige Jahre für den Verein und freut sich mit den Mitgliedern über den Aufstieg im Jubiläumsjahr. Der "Adler" gehört für den Kreisspielleiter zu den Vereinen im Spielkreis, die mehr sind, als sportlicher Treffpunkt und Ort sportlicher Erfolge. Diesen Verdienst führt er auf die engagierte Mitarbeit zurück. Der BFV-Bezirksvorsitzende, r Thomas Unger, schlos in seinen Dank an die Funktionäre auch die Lebenspartner mit ein, die Verständnis für das ehrenamtliche Engagement aufbringen. Unger erinnerte an das Gründungsjahr 1919, das von wichtigen Ereignissen geprägt war. So kann heuer nicht nur das 100jährige Bestehen des FC Adler Weidhausen, sondern auch 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland gefeiert werden.

Die Bezirksvorsitzende des Bayerischen Landessportverbandes, Monika Engelhardt, übermittelte zollte dem Jubiläum Respekt: "Dass der runde Geburtstag gefeiert werden kann, ist auch ein wesentlicher Verdienst eines engagierten Teams mit einem Vorstand an der Spitze, der seine Aufgaben mit viel Herzblut versieht." ake

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