Untersiemau
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Der Untersiemauer Kalender feiert Jubiläum

Der zehnte Untersiemau-Kalender stellt wieder ein Stück der Ortsgeschichte dar. 2019 dreht sich alles um Schulen.
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Otto Ruppert, Peter Schumann, Jürgen Koch und Andrea Schiele-Eberlein (von links) sind überzeugt, dass der Kalender 2019 wieder ein voller Erfolg wird.                  Foto: Norbert Karbach
Otto Ruppert, Peter Schumann, Jürgen Koch und Andrea Schiele-Eberlein (von links) sind überzeugt, dass der Kalender 2019 wieder ein voller Erfolg wird. Foto: Norbert Karbach
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Mit dem zehnten Untersiemau-Kalender - diesmal unter dem Titel "Siemauer Schulen" - präsentiert die Unabhängige Wählergruppe (UWG) Untersiemau ein Stück Entwicklung ab dem 17. Jahrhundert. Wie Peter Schumann bei der Präsentation des Jubiläums-Almanachs erläuterte, bestehe dieser aus einer Bilder-Kombination von historischen und aktuellen Aufnahmen. Diese erinnern an Gebäude, aber auch an Personen mit besonderer Bedeutung für die Gemeinde. Der Kunstkalender 2019 sei demnach ein Stück Ortsgeschichte, er gehöre zumindest in jeden Untersiemauer Haushalt, sagte Schumann.

Erstmals wurde der Kalender in einem besonderen Ambiente vorgestellt. Der Künstler Robert Reiter hatte für diesen Anlass sein Atelier in der Querstraße zur Verfügung gestellt, in dem er derzeit etwa 100 seiner Werke ausstellt. Einen schöneren Rahmen hätte man für die Präsentation nicht finden können, schwärmten auch die beiden Verantwortlichen des jährlichen Werks, Otto Ruppert und Peter Schumann. Während Ruppert die geschichtlichen Begebenheiten und zeitlichen Abläufe der Schulen in den sieben Gemeindeteilen Revue passieren ließ, stellte Schumann die Details der monatlichen Kalenderbilder vor.

Was zu sehen ist

Während das Titelbild die Kinder der Schule Untersiemau von 1920 zeigt, ist im Januar die Grundsteinlegung des evangelischen Gemeindezentrums unterhalb des kleinen Schulhauses zu sehen. Der Februar zeigt die zweite Schule in Scherneck und der März die ehemalige in Obersiemau. Der April zeigt aus dem Jahr 1960 vom Taubenberg einen Blick zur Schule Untersiemau, während im Mai die erste Schule Schernecks vor der trutzigen Kirche zu sehen ist. Auf dem Juni-Blatt ist der Neubau der Schule Untersiemau bei der Einweihung 1958 zu sehen und als Juli-Bild wird das Schulfest von 1990 veröffentlicht. Die Weißenbrunner Schule von 1954 findet sich auf dem August wieder, während sich die lustigen Schultüten des Jahrgangs 2013 im September zeigen. Die ehemalige Schule Stöppach findet sich auf dem Oktoberblatt und der November präsentiert den Eingang der Untersiemauer Schule heute. Abgerundet wird das Jahr mit einem stimmungsvollen Schneebild am Kirchplatz zwischen Alter Schule und Salvatorkirche.

Auf der Rückseite eines jeden Monats sind geschichtliche Details der jeweiligen Schulen erläutert. Auf der Kehrseite des Titelblatts findet der Käufer technische Daten sowie eine Erinnerung an die bisherigen neun Untersiemau-Kalender der UWG. Das begehrte Werk gibt es nach wie vor für 10 Euro bei Hippmanns, Coburger Straße, Peter Schumann, Banzer Straße, und auf dem Festgelände während der Kirchweih.



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