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Der Coburger Rennwagen Ozelot hob ab

Das Rennteam der Hochschule Coburg - CAT-Racing - nahm an einem Wettkampf in den USA teil. Ihr C-18-Ozelot musste dafür flugtauglich gemacht werden.
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Sicher gelandet und startklar für die Formula Student in Michigan - der C-18 Ozelot. Das Rennteam der Hochschule Coburg  -  CAT-Racing   -   nahm zum ersten Mal an einem Wettkampf in den USA teil. Ihr C-18-Ozelot musste dafür flugtauglich gemacht werden. Foto: CAT-Racing
Sicher gelandet und startklar für die Formula Student in Michigan - der C-18 Ozelot. Das Rennteam der Hochschule Coburg - CAT-Racing - nahm zum ersten Mal an einem Wettkampf in den USA teil. Ihr C-18-Ozelot musste dafür flugtauglich gemacht werden. Foto: CAT-Racing

Eigentlich haben die Studierenden von CAT-Racing gerade keine Zeit für Autorennen. Denn in Kürze wollen sie ihr neues Fahrzeug für die Saison 2019 der Öffentlichkeit vorstellen. Trotzdem flogen 14 Studierende von CAT-Racing in die USA, weil sie an der Formula Student auf dem Michigan International Speedway teilnahmen. 120 Teams aus der ganzen Welt und mehr als 2500 Studierende waren dabei.

Die größte Herausforderung: Der Transport des Rennwagens. Denn, um den C-18 Ozelot in die USA zu schicken, mussten die Studierenden sämtliche Flüssigkeiten aus dem Auto lassen. Auch die Batterie musste raus. "Gefahrgüter sind beim Transport strengstens verboten. Daher haben wir die Brems- und Kühlflüssigkeit, das Differential- und Motoröl sowie den Kraftstoff abgelassen", erklärt Studentin Svenja Maier. Das Auto haben die Studierenden schon vor einigen Wochen in die USA geschickt. In eine Holzkiste verpackt, mit sämtlichen Ersatzteilen und Komponenten zusammen. Mit dem LKW ging es zuerst nach Frankfurt, dort wurde der Ozelot in den Flieger nach Chicago verladen und schließlich weiter nach Toledo transportiert. Das Formula Student Team der University of Toledo hat die Coburger nämlich für die Vorbereitungszeit in seiner Werkstatt aufgenommen.

Andere Regeln als in Europa

Dort arbeiteten die Studierenden an den letzten Verbesserungen. Denn bei der Formula Student in den USA gelten zum Teil andere Regeln als in Europa. Die Studierenden mussten sowohl die kostenbasierte Stückliste des Fahrzeugs als auch die Präsentation ihres Geschäftsmodells überarbeiten. Für das Rennen rechneten sich die Coburger aber gute Chancen aus: "Der C-18-Ozelot hat sein Potenzial im Sommer 2018 auf vier europäischen Rennevents erfolgreich gezeigt und steht aktuell auf Platz 4 der Weltrangliste", sagt Svenja Maier. Deshalb hätten die Studierenden auch beschlossen, sich mit noch internationalerer Konkurrenz zu messen.

Möglich gewesen sei die Reise auch wegen der zahlreichen Sponsoren. "Ohne finanzielle und logistische Unterstützung unserer Partner - das sind auch zahlreiche Unternehmen aus der Region - hätten wir das nicht stemmen können", betont Maier.

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