Bad Rodach
Haba-Familientag

Das Bad Rodacher Waldbad ist das Mekka der Bewegungsbegeisterten

500 Gäste hatten wieder ihre Herausforderung und ihren Spaß beim Haba-Familientag. Hauptteil war der Triathlon. Der Vorjahressieger war wieder am Start.
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Hoch her  ging es im Wechselbereich, als die Schwimmer beim Familientriathlon die Verantwortung an die Radfahrer übergaben. Foto: Martin Rebhan
Hoch her ging es im Wechselbereich, als die Schwimmer beim Familientriathlon die Verantwortung an die Radfahrer übergaben. Foto: Martin Rebhan
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Zum Mekka für Spaß- und Sport- und Sonnenhungrige wurde wieder einmal das Waldbad in Bad Rodach. Was einst als "Haba-Triathlon" ins Leben gerufen wurde, avancierte in den letzten Jahren zum Familien Spaß- und Erlebnistag, zu dem der Landkreis Coburg, die Stadt Bad Rodach und die Haba-Firmengruppe eingeladen haben.

Im Mittelpunkt des 15. Familientages seiner Art stand wiederum der Triathlon, bei dem es galt, 150 Meter schwimmend zurückzulegen, fünf Kilometer auf dem Fahrrad zu bewältigen und 1500 Meter auf Schusters Rappen dem Ziel entgegenzueilen. Das Konzept ging auf. Nicht nur eine große Zahl an Freizeitsportlern ging an den Start, sondern auch viele Familien ließen sich durch die zahlreichen Angebote auf dem Wasser und um das Wasser verwöhnen. Erfreut zeigten sich Landrat Sebastian Straubel und der Bad Rodacher Bürgermeister Tobias Ehrlicher, dass beim Triathlon 37 Einzelstarter, gleich 44 Familienstaffeln und elf gemischte Staffeln an den Start gingen. Somit lockte der Triathlon 202 Sportler bis zum mittleren Alter an. Für alle galt eines: Die Teilnahme ist wichtiger als der Sieg.

Kämmerer ist zufrieden

So sah es auch der Bad Rodacher Kämmerer Michael Fischer, der in der Königsdisziplin, dem Einzelwettbewerb, startete. Als er dann als 19. die Ziellinie überschritt, war er sehr zufrieden. "Ich habe mich vor manch Jüngerem platziert", stellte er erschöpft, aber glücklich fest.

Aber auch neben dem Sport gab es viele Angebote, mit denen sich die überaus zahlreichen Gäste - offizielle Schätzungen lagen bei 500 Personen - den Tag sehr gut vertreiben konnten. Ein abwechslungsreiches Spiele- und Bewegungsprogramm sorgte dafür, dass keine Langeweile aufkam. Besonders hatte es den Besucher des Waldbades die Schaumkanone des Thermalbades angetan. Viele ließen sich gerne von oben bis unten einseifen. Auf dem Wasser standen Kajaks und sogenannte Aquazorbs (große, durchsichtige, mit Luft gefüllte Plastikbälle) zur Verfügung. Letztere zeigten den großen und kleinen Benutzern auf elegante Weise auf, dass Wasser nun doch mal keine Balken hat. Weiter konnte man beim Bullriding beweisen, dass man gut im Sattel sitzt.

Landrat Straubel und sein Hoch auf das Ehrenamt

Landrat Sebastian Straubel lobte vor allem die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Familientags. "Ohne diese wäre die Umsetzung nicht möglich gewesen", betonte Straubel und fügte hinzu, das zeige, dass das ehrenamtliche Engagement in der Region Coburg eine sehr große Bedeutung habe. Dank für großzügige Unterstützung sagte der Landrat der Gesellschafterin der Haba-Firmengruppe, Heike Habermaaß. Bürgermeister Tobias Ehrlicher meinte, dass der Haba-Familientag ein Herausstellungsmerkmal für die "Familienstadt Bad Rodach" sei. Dank sagte er der Kleiderkammer Heldritt in Person von Gabriele Lang, die dafür sorgte, dass die Sportler weder Hunger noch Durst leiden mussten.

Für Heike Habermaaß ist die Veranstaltung, ein besonderes Zeichen dafür, dass die kommunale Verwaltung und die freie Wirtschaft sehr gut zusammenarbeiten können. Für die Inhaber der Familiencard hatte Landrat Straubel noch eine Überraschung parat: "Der Landkreis spendiert jedem eine Kugel Eis."

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